Neuer Rekord bei Regierungs-Dienstreisen – FDP: Besonders Scholz hält nicht viel vom Sparen

Trotz Co2-Debatte erreichen die Ausgaben für Dienstreisen einen neuen Rekordstand. Besonders auffällig zeigte sich dabei das Finanzministerium. Reisen in 2020 sollen 40 Prozent mehr kosten als noch im Vorjahr.
Titelbild
Ein Flugzeug der Lufthansa CityLine.Foto: Silas Stein/dpa/dpa
Epoch Times20. Februar 2020

Die Ausgaben für Dienstreisen in den Ministerien der Bundesregierung sind auf einen neuen Höchststand gestiegen. 2019 hatte die Große Koalition 49,7 Millionen Euro ausgegeben, 2020 werden es laut Planung sogar 51,2 Millionen Euro sein, berichtet die „Bild“ unter Berufung auf den Bundeshaushalt.

Besonders das Finanzministerium von Olaf Scholz sticht dabei hervor: Für 2020 wurden Reisen für 3,78 Millionen Euro angemeldet – 40 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Laut Vermerk im Bundeshaushalt fallen für das Ministerium Kosten „im Zusammenhang mit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020“ an.

Dabei hatte das Finanzministerium schon 2019 mehr für Dienstreisen ausgegeben als die anderen Regierungs-Ressorts: Laut FDP-Bundestagsfraktion lagen die Ausgaben bereits 2,98 Millionen Euro, ein Plus von 25 Prozent zum Vorjahr (2018: 2,38 Millionen Euro).

Eine Reduzierung der Ausgaben für Dienstreisen um 23 Prozent plant dagegen das Auswärtige Amt von Außenminister Heiko Maas (SPD).

FDP-Haushaltspolitiker Christian Dürr kritisierte: „In Zeiten der Digitalisierung sollte man meinen, dass die Reisekosten eher abnehmen, aber Fehlanzeige. Besonders Finanzminister Scholz scheint vom Sparen nicht besonders viel zu halten. Es wäre angebracht, wenn die Bundesregierung mit öffentlichen Geldern verantwortungsbewusster umgehen würde“, sagte er der Zeitung. (dts)



Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion