SAT-1 Moderator Strunz fordert nach Köln: „Schluss mit der Waschlappenmentalität“

Epoch Times7. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 16:37
Der Moderator Claus Strunz von SAT 1 nahm sich kein Blatt vor den Mund und äußert sich zu den Ereignissen in Köln. Er fordert die Politiker auf, endlich mit der "Waschlappenmentalität" aufzuhören. Wer sich in Deutschland sexueller Übergriffe schuldig macht und kein deutscher Staatsbürger ist … sofort ausweisen, so Strunz.

Heute Morgen im SAT 1-Frühstücksfernsehen geschah etwas Erstaunliches: Claus Strunz vom Sender spricht offen und klar im Fernsehen mehrere Kernprobleme zu den massiv gewalttätigen Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht an.

Strunz sagt, Muslime hätten ein anderes Verständnis vom Verhältnis zwischen Mann und Frau. Von ihren Vätern, Brüdern und Onkeln würden sie lernen, wie man Frauen behandelt. Nämlich aus unserer Sicht ’schlecht‘. "Ein Mann nimmt sich, was er will, egal ob die Frau das will", sagt Strunz. Dass das in dieser Weise vor dem Hauptbahnhof in Köln demonstriert werden konnte, das wäre die neue Qualität, das Zeichen und das Symbol von Köln – ein schreckliches Zeichen.

Sex-Übergriffe als "Antanzen" und Trickdiebstahl verharmlost

Strunz findet es eine Frechheit den Opfern gegenüber, [von ‚Antanzen‘ zu sprechen]. Denn er hätte keine einzige gesehen die sich angetanzt gefühlt hätte. Sie fühlten sich sexuell belästigt. "Zum Teil wurden sie vergewaltigt", so der Moderator. Dies auf eine neue Form des Trickdiebstahls zu verengen wäre eine typisch linksverdrehte Aussage von Leuten, die nicht wahrhaben wollten, was in unserem Land zurzeit passiert. "Wir haben den Kampf der Kulturen jetzt auf unseren Straßen, und wenn wir nicht aufpassen, verlieren wir den", so Strunz.

Flüchtlingsthema seit Silvester in einem neuen Licht?

Zum Flüchtlingsthema gefragt sagt Strunz ironisch: "Gefährliches Terrain, gefährliches Terrain", und fragt, ob man jetzt sagen dürfe "Flüchtlinge" hätten was damit zu tun. Alle würden, wenn es um Flüchtlinge ginge, ausweichen.

Sachlich betrachtet hätte es diese Form der Kriminalität in Deutschland noch nie gegeben, so Strunz. Sie geschehe in einer Zeit, in der eine Millionen neue Menschen in Deutschland sind und es wurden bei den Übergriffen eintausend Leute, wahrscheinlich aus dem arabischen Raum, aus dem nahen Osten, beobachtet. "Jetzt überleg ich, … hat das eine etwas mit dem anderen zu tun? Es ist so etwas von weltfremd, es nicht miteinander zu verkoppeln, denn es findet zur gleichen Zeit statt."

"Wir alle diskutieren die Flüchtlingsfrage. Kommen wir damit klar? Schaffen wir das? Wir hoffen, das wir das schaffen! Und zur gleichen Zeit sehen wir ein neues Kriminalitätsphänomen, betrieben und ausgetragen mit großer Wahrscheinlichkeit von Menschen aus dem arabischen Raum," so der Moderator des Frühstücksfernsehen. Ihm wäre es egal, ob es in Köln Flüchtlinge waren. Die entscheidende Frage sei: "Waren es Menschen, die Frauen hassen?" Und das sei ja wohl unstreitig, sonst machte man so etwas nicht.

Auch sei der Auftritt der Kölner Behörden erbärmlich gewesen. Sie hätten nicht bemerkt, was da passiert sei. Wie er gestern von Betroffenen gehört habe, hätte die Polizei bei den ersten Anfragen bzw. Versuchen von Anzeigen einfach aufgelegt. Die Polizei hätte vier Tage nicht geschnallt, dass "vor ihrer Haustür eine neue Dimension der Kriminalität stattgefunden hat."

Zur Reaktion der Oberbürgermeisterin von Köln

Wie könne man, nach einem solchen Ereignis, den Fokus auf die Opfer legen, vor allem die Bemerkung mit der "einen Armlänge Abstand". "So etwas weltfremdes habe ich noch nicht gehört. So einen Unsinn an diesem Tag zu sagen ist katastrophal, zumal sie damit das Bild bedient, die Opfer sind selber Schuld", kritisiert Strunz. Es sei ihm unerklärlich, wie so etwas passieren könne. "Sie wird ja ausreichend verspottet im Netz unter dem Hashtag #Armlaenge." Das sei so ungefähr wie bei de Maiziére: "Ich weiß ganz viel, aber ich sage es euch nicht. Wie können Politiker in so brisanten Situationen solchen Unsinn reden." Der Moderator zeigte sich entsetzt.

Was kann man tun?

Zu konkreten Maßnahmen sagt Strunz, er glaube diese Ereignisse seinen die letzte Mahnung, die wir gegenüber Männern, die in Deutschland nicht die Regeln einhalten, [bekommen hätten]. "Wir müssen aufhören mit unserer Waschlappen-Mentalität." Er glaube, ausnahmsweise habe mal die CSU recht. Wer sich in Deutschland sexueller Übergriffe schuldig macht und kein deutscher Staatsbürger ist … sofort ausweisen. "Raus aus dem Land, harte Kante zeigen, Schluss mit der Waschlappenmentalität," fordert Strunz. Auch das sei eine Botschaft von Köln. (dk)

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