Kinder.Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Scharfe Kritik an Sex-Broschüre für Kitas: „Murat spielt Prinzessin“-Titel spiegelt „linksgrüne Wunschrealität“

Epoch Times17. Februar 2018 Aktualisiert: 17. Februar 2018 20:23
Die AfD übt scharfe Kritik an der Sex-Broschüre für Kita-Erzieher. "Schon der Titel ‚Murat spielt Prinzessin‘ spiegelt eine linksgrüne Wunschrealität", so der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion.

Die neue Sexbroschüre des Berliner Senats löst Empörung aus: Der Senat will die „sexuelle Vielfalt“ schon im Kleinkindalter sensibilisieren.

In der mit Steuergeldern finanzierten Broschüre, „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“, schreibt die Staatssekretärin für Jugend und Familie der Berliner Senatsverwaltung, Sigrid Klebba, das Vorwort.

Die Broschüre gebe „Empfehlungen für ein inklusives pädagogisches Handeln im Umgang mit Geschlechtervielfalt und Familienvielfalt,“ heißt es.

Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Franz Kerker, kritisiert die Broschüre „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“ scharf.

AfD: Broschüre spiegelt „linksgrüne Wunschrealität“

„Schon der Titel ‚Murat spielt Prinzessin‘ spiegelt eine linksgrüne Wunschrealität. Gerade unter Muslimen ist Homophobie stark verbreitet, unmännliches Verhalten wird in diesem Kulturkreis streng sanktioniert. Homosexuelle und transsexuelle Lebensweisen sind zu tolerieren. Etwas zu tolerieren, bedeutet, es als normabweichend zu begreifen, aber zu dulden. Die Norm ist ganz klar die auf Fortpflanzung angelegte Beziehung zwischen Mann und Frau. Denn die bürgerliche Familie bildet den Kern des Fortbestandes der Gesellschaft,“ so Kerker.

Der Senat habe die Broschüre im „stillen Kämmerlein“ ausgearbeitet. Bürger und Eltern seien nicht mit einbezogen, so der AfD-Politiker weiter. „Denn sie hätten gleich darauf aufmerksam machen können, dass diese Broschüre im Umfang 140 Seiten reine Geldverschwendung ist.“

Genauso wie die darin angebotenen „Fortbildungen“. Kita-Erzieher sollten besser in wichtigeren Themenfeldern weitergebildet werden, z.B. über Strategien gegen sexuellen Missbrauch, betont Kerker.

Die Thematisierung von Sexualität in der Kita entspräche einem fragwürdigen Trend zur „Hypersexualisierung“ und schade nachweislich der Kindesentwicklung.

Eine solche frühkindliche Sexualpädagogik ordnet das Kindeswohl einer ideologisch motivierten Vision einer neuen Gesellschaft unter. Das Eigenrecht der Kinder wird missachtet, die Pädagogik wird politisch instrumentalisiert,“ kritisiert Kerker.

Das Bild vom Kind als sexuellem Wesen und die Konfrontation des Kindes mit der Sexualität der Erwachsenenwelt korrespondiere dabei „leider auch mit der Argumentation der organisierten Päderasten für Sexualität zwischen Kind und Erwachsenen“.

Staatssekretärin Klebba hätte ihre Energie „lieber in die Aufarbeitung des Berliner Päderastie-Skandals stecken sollen!,“ betont der AfD-Politiker.  (so)



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