Ein Begleidungsgeschäft in Kiel. Symbolbild.Foto: AXEL HEIMKEN/AFP via Getty Images

Schleswig-Holstein hebt 2G-Regel im Einzelhandel auf

Epoch Times2. Februar 2022 Aktualisiert: 2. Februar 2022 16:47

Schleswig-Holstein hebt ab kommendem Mittwoch die 2G-Pflicht im Einzelhandel auf. Das gab Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch in Kiel nach Beratungen in der Regierungskoalition bekannt.

So solle mit der Änderung der Coronaverordnung ab 9. Februar auch die Sperrstunde in der Gastronomie wegfallen. Es gehe nun nicht mehr darum, „jede einzelne Infektion“ zu verhindern.

Vor Schleswig-Holstein hatten mehrere Bundesländer die 2G-Pflicht im Einzelhandel bereits aufgrund von Gerichtsurteilen zurückgenommen, so etwa Bayern und das Saarland. Die 2G-Regel schreibt vor, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt bekommen. Gemäß bundeseinheitlicher Übereinkünfte galt dies aber nicht in Läden des täglichen Bedarfs.

Günther verwies auf die seit Wochen stabile Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser des Landes. Die Belastung der Normalstationen steige zwar an, die Lage sei jedoch insgesamt „sehr, sehr weit entfernt von Überlastung“, sagte er. Inzwischen sei auch klar, dass Omikron auch bei den besonders gefährdeten Älteren sehr selten schwere Verläufe auslöse. Landesgesundheitsminister Heiner Garg (FDP) betonte, die vorherige Deltawelle sei „härter“ gewesen.

Nach einer ersten vorläufigen Bewertung nähere sich Deutschland bei Corona „der Schwelle“ zwischen Pandemie und Endemie, fügte Garg bei einem gemeinsamen Auftritt mit Günther an. Diese Bewertung werde Schleswig-Holstein aber nicht im Alleingang treffen. Mit Blick auf die bundesweite Lage verwies Günther auf die regional unterschiedlichen Entwicklungen.

Lindner verlangt Stufenplan für Öffnungen

Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner verlangt nach der Entscheidung von Schleswig-Holstein, 2G im Einzelhandel aufzuheben, bundesweit koordinierte Entscheidungen für ähnliche Öffnungsschritte auf der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Mitte Februar. Das sagte er der „Bild“ (Donnerstagausgabe). „Die liberale Entscheidung von Schleswig-Holstein sollte bundesweit Schule machen.“

Die strengen Zugangsregeln seien „eine Belastung für den Handel, ohne dass sich daraus ein unmittelbarer Schutz für die Gesundheit ergibt“. Das Tragen von Masken sei „die entscheidende Maßnahme.“ Lindner forderte: „Bund und Länder sollten Mitte Februar einen Stufenplan verabreden, mit dem wir Schritt für Schritt mehr Normalität ermöglichen. Deutschland sollte nicht den Wettbewerb um die strengsten Vorschriften gewinnen, sondern den um die effektivsten. (afp/dts/dl)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion