Schorndorfer OB Klopfer verteidigt feiernde Schüler – Migrantenbanden kamen nach Mitternacht

Von 18. Juli 2017 Aktualisiert: 19. Juli 2017 13:32
"Dann kamen Menschen mit Migrationshintergrund nach Mitternacht in größerer Anzahl hinzu", sagte Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Diese sollen teilweise direkt aus dem Auto ausgestiegen und mit zerbrochenen Flaschen auf die Anderen losgegangen seien.

Nach den Ausschreitungen und Sex-Attacken beim Schorndorfer Volksfest äußerte sich auch Baden-Württembergs Innenminister Strobl zu den Ereignissen. Laut „SWR“ sagte der CDU-Minister nach Angaben eines Sprechers des Ministeriums:

Es gilt glasklar: Wir dulden solche Exzesse nicht, bei uns gibt es keine rechtsfreien Räume, wir haben null Toleranz bei Gewalt, bei sexuellen Übergriffen, bei Gewalt gegen die Polizei.“

(Thomas Strobl, CDU, Innenminister BaWü)

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer, SPD, erklärte, dass auf dem Schlossplatz zu Beginn der Vorkommnisse um die 1.000 Jugendliche, zumeist Abiturienten und Realschüler, gefeiert hätten. Erst nach Mitternacht seien dann Migranten in größerer Zahl hinzugekommen.

Die genaue Anzahl wolle er aber nicht sagen, jedoch merkte Klopfer an, dass sie nicht die Mehrheit der Feiernden waren.

Auch der Veranstalter wollte die Gewalttäter nicht in den 1.000 Feiernden an sich sehen, die meisten der Jugendlichen seien friedlich gewesen, so Jürgen Dobler von der „Schorndorfer Woche“.

Als Veranstalter habe man sich seit 15 Jahren ein Spirituosenverkaufsverbot auferlegt. 2005 kam ein Verbot für die Wirte in der Innenstadt hinzu, keine branntweinhaltigen Getränke unter freiem Himmel auszuschenken. Seitdem habe es kaum noch Vorfälle wegen Trunkenheit gegeben.

Laut einer Meldung des „SWR“ erfuhr Dobler von der Polizei, dass sich zwei Gruppen von je 20 bis 30 Personen außerhalb des Festgeländes getroffen und streit gesucht hätten. Diese seien laut Zeugenaussagen bereits alkoholisiert beim Schlosspark angekommen.

Zwei rivalisierende Gruppen zweier Nationalitäten, die sich polizeibekannt seit Monaten Streitereien liefern, sind im Sog der SchoWo im Schlosspark aufgeschlagen und nach exzessivem Alkoholkonsum gegeneinander geraten.“

(Jürgen Dobler, Vorstand, Schorndorfer Woche)

Polizeipräsident Roland Eisele sprach am Montag von einer Lage, die man „so noch nicht gekannt“ habe. Die Einsatzkräfte mussten sich sogar kurzfristig zurückziehen, um sie neu aufzustellen.

Am Montagabend und der Nacht blieb es dank großer Polizeipräsenz und Flutlicht im Park ruhig. Am heutigen Dienstag wird das Fest seinen Abschluss finden.

Dobler verwies aber auch am Dienstag im SWR-Interview darauf, dass man ein Vereinsfest sei und an jedem Vereinsstand auch Menschen mit Migrationshintergrund mitarbeiten würden:

Wir haben ein wundervolles Miteinander und da wird auch nichts beschönigt oder durch eine rosarote Brille gesehen. Und ich tue mich gerade schwer durch unser Stadtfest zu laufen und diese Leute – die helfen und Gläser spülen und Würstchen grillen und sich integrieren – denen in die Augen zu blicken, wenn sie mitkriegen, was da gerade über ihr Klientel in den Medien zu hören ist.“

(Jürgen Dobler, Vorstand, Schorndorfer Woche)

https://www.youtube.com/watch?v=TRrez2gO2vc

Siehe auch:

Schorndorf: Nach Flaschenwürfen, Randale und Sex-Attacken – Festende nun schon 22 Uhr und „stimmungsvolles“ Flutlicht im Park

 

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