Schrittweise Öffnung von Hotels und Gaststätten gefordert
Bei "Freiluftgastronomie leuchtet ein Totalverbot niemandem ein", stellt Michael Theurer (FDP) fest. Die Branche brauche klare Signale, ab wann sie wieder mit Gästen rechnen könnte.

Eines der unzähligen geschlossenen Restaurants in Berlin, 16. April 2020.
Foto: Maja Hitij/Getty Images
Die FDP dringt angesichts der angespannten Lage für Hotels und Gaststätten in der Coronakrise auf eine schnelle Lockerung der Maßnahmen. „Unter transparenten Vorgaben zur Hygiene und Schutzmaßnahmen sollten schrittweise auch Hotels und Gaststätten wieder öffnen können“, sagte Michael Theurer, FDP-Präsidiumsmitglied und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Insbesondere für Freiluftgastronomie leuchtet ein Totalverbot niemandem ein“, so Theurer.
Er forderte „Liquidität und klare Signale“ für die Hotels und Gaststätten.
Die Liquidität könne am schnellsten durch Verlustrückträge über eine negative Gewinnsteuer hergestellt werden.
„Die Finanzämter können Steuervorauszahlungen zurückerstatten und Steuergutschriften überweisen. Nach Ablauf dieses Jahres kann über eine spitze Abrechnung der Verlust dieses Jahres mit den Gewinnen des letzten Jahres verrechnet werden“, sagte der FDP-Politiker.
Dies habe den Vorteil, dass kein bürokratisches Antrags- und Bewilligungsverfahren notwendig sei. Zudem brauche die Branche klare Signale, wann und unter welchen Vorgaben sie öffnen dürfe und ab wann sie mit Reisenden und Gästen rechnen könne. „Hier müssen Bund, Länder aber auch die EU-Kommission mit einer Stimme sprechen“, forderte Theurer. (dts)
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