Martin Schulz.Foto: Steffi Loos/Getty Images

Schulz: Deutschland soll Haushaltlücke nach Brexit finanzieren

Epoch Times2. Juni 2017 Aktualisiert: 2. Juni 2017 20:39
Durch den Brexit entstehe eine Haushaltlücke – da müsse Deutschland tiefer in die Tasche greifen, so SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz.

Durch den Brexit entstehe eine Haushaltlücke – da müsse Deutschland sich stärker finanziell engagieren, meinte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Freitag.

Wenn die britischen Beiträge wegfielen, gebe es zwei Möglichkeiten, sagte Schulz der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Spiegel“. „Entweder wir streichen den EU-Haushalt zusammen. Oder die Summen werden unter den verbliebenen 27 aufgeteilt.“

Schulz machte deutlich, er sei „jedenfalls strikt dagegen, dass wir in der laufenden Haushaltsperiode wegen des Brexits die Mittel beispielsweise für Forschungsförderungen oder Investitionen zusammenstreichen. Ich glaube, dass man das den Deutschen sehr gut erklären kann.“

In seiner Zeit als Abgeordneter und Präsident des Europäischen Parlaments habe er stets dafür geworben, „dass CDU und CSU mit ihrem Gerede von Deutschland als ‚Zahlmeister Europas‘ aufhören“.

Schulz bekräftigte im „Spiegel“-Interview, dass er Europafragen zu einem seiner zentralen Wahlkampfthemen machen werde. „Ein starkes Europa ist im deutschen Interesse“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion