Schwerin: 30 Flüchtlinge kämpfen in der Innenstadt – Schlägerei auch am Vortag – Aufenthaltsverbote und Kameras im Gespräch

Von 25. Januar 2017 Aktualisiert: 25. Januar 2017 16:45
Die Massenschlägereien zwischen Flüchtlingen in der Schweriner Innenstadt nehmen zu. Nachdem es am Mittwoch erneut zu Auseinandersetzungen gekommen war, folgte am Tag darauf eine Schlacht zwischen rund 30 Personen. Es gab mehrere Verletzte, die vielleicht Ursache der nächsten Schlägerei sein könnten.

Nach mehreren gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen jungen Flüchtlingen in der Schweriner Innenstadt, prüft die Polizei nun, Aufenthaltsverbote für das Gebiet am Marienplatz zu erteilen. Auch wurde die Polizeipräsenz in der Nähe der Einkaufszentren in der Innenstadt erhöht.

Am 30. Januar wird die Stadtverwaltung entscheiden, ob es am Marienplatz eine Videoüberwachung geben wird. Damit reagierte die Stadtführung auf die Ausschreitungen im vergangenen Jahr.

30 Flüchtlinge treffen sich zum Kampf

Vergangenen Donnerstag trafen sich gegen 15.30 Uhr rund 30 Zuwanderer am Lobedanzgang in Schwerin, um sich hier in der Nähe des Schlosspark-Centers zu prügeln. Aufgrund mitgebrachter Stangen und Holzlatten deutete alles auf eine geplante Aktion hin, so die Polizei

Als die Beamten vor Ort eintrafen, waren nur noch zehn der Schläger anwesend, allesamt arabischer Herkunft. Nach Feststellung der Personalien wurden sieben Personen mit zur Wache genommen.

Im Verlauf der Schlägerei ist ein Beteiligter nach einem Schlag gegen seinen Kopf zu Boden gegangen.“

(Steffen Salow, Polizeisprecher)

Nach der notärztlichen Versorgung wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt gab es drei Verletzte, berichtet die „Schweriner Volkszeitung“.

Wie der Sprecher mitteilte, sollen mehrere der Beteiligten nicht aus Schwerin sein, sondern seien „in Hagenow und Umgebung gemeldet“.

Schlägerei am Vortag

Einen Tag zuvor kam es bereits in der Innenstadt in der Marienplatz-Galerie zu einer Schlägerei zwischen Flüchtlingen. Am Mittwochnachmittag soll ein Mann einen anderen angegriffen haben, worauf dessen Freunde ihn verteidigten. Anschließend flüchteten die Männer.

Nach Zeugenaussagen konnte ein 21-jähriger Syrer identifiziert werden, der in der Vergangenheit bereits bei der Polizei aktenkundig geworden war.

Ob beide Gewaltexzesse miteinander zu tun haben, wird noch untersucht: „Wir müssen die Ermittlungen abwarten“, sagt Steffen Salow.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN