Schwulen-Flagge vor dem Dresdner Rathaus gehisst: Linken-Politiker droht Geldstrafe

Epoch Times30. Oktober 2017 Aktualisiert: 30. Oktober 2017 11:18
Ob zum Christopher Street Day die Regenbogenflagge vor dem Rathaus in Dresden gehisst werden darf, ist seit Jahren ein Streitpunkt. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat das stets verboten. Linken-Politiker Colditz hat die Fahne dennoch gehisst und soll nun Strafe zahlen.

Zum Christopher Street Day, am 27. Mai, hat der sächsische Linken-Politiker Christopher Colditz unerlaubt die Regenbogen-Flagge gehisst und soll nun eine Strafe bezahlen.

Colditz hatte die Homo-Fahne an einem Flaggenmast vor dem Dresdner Rathaus aufgezogen. Die Staatsanwaltschaft Dresden legt ihm deshalb Amtsanmaßung zur Last.

Zur Erklärung: Die Entscheidung, welche Flagge vor dem Rathaus weht, liegt ausschließlich bei Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Dieser hatte es nicht erlaubt, dass die Schwulen-Fahne am Christopher Street Day vor seinem Amtssitz gehisst wird. Das Rathaus erstattete daher Anzeige gegen Colditz. Dieser soll nun 150 Euro an den Homosexuellen-Verein „Gerede“ zahlen.

Auf Facebook schreibt der Linken-Politiker:

Die Staatsanwaltschaft Dresden meint, wir (Sophie und ich) hätten den „Anschein einer hoheitlichen Handlung“ erweckt, weil wir da eine Regenbogenfahne am Fahnenmast des Dresdner Rathauses hochgezogen haben sollen. Wir möchte uns also bei allen aufrichtig entschuldigen, die das Gefühl hatten, dass wir am 27. Mai der Oberbürgermeister der Stadt Dresden waren. Das sind wir natürlich nicht. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat mir vorgeschlagen, für die Einstellung des Verfahrens 150€ an den Gerede E V Dresden zu spenden. Das Geld werde ich spenden, ob ich diese Anklage allerdings widerstandslos hinnehmen werde, überlege ich mir nach Beratung mit meinem Rechtsbeistand.“

Bei der Flaggenhissung war auch die SPD-Politikerin Sophie Koch anwesend. Auch gegen sie wird ermittelt, wie „TAG24“ berichtet. Die SPD-Politikerin hat demnach aber noch keinen Brief von der Staatsanwaltschaft bekommen. (so)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN