SymbolbildFoto: Friso Gentsch/Archiv/dpa

Festnahmen wegen Streit bei Dreharbeiten: Plötzlich stiegen sieben bewaffnete Männer aus zwei Autos

Epoch Times31. August 2016 Aktualisiert: 31. August 2016 18:12
Im Stadtteil Schalke in Gelsenkirchen leben besonders viele junge Menschen aus Rumänien und Bulgarien. Ein Fernsehteam wollte deshalb die Bewohner dort fragen, wie sie die Zuwanderung von osteuropäischen Migranten empfinden. Doch das Interview sollte mit allen Mitteln verhindert werden...

In Gelsenkirchen kam es bei Dreharbeiten für einen Bericht über die Zuwanderung von osteuropäischen Migranten zu einer Auseinandersetzung.

Einem Bericht von „Focus-Online“ zufolge hatte ein Kamerateam im Stadtteil Schalke am Dienstagabend versucht, einen 69-jährigen Anwohner zu interviewen. Das Interview sollte demnach in einem Wohnviertel stattfinden, in dem vor allem junge Menschen aus Rumänien und Bulgarien wohnen.

Das Fernsehteam habe wissen wollen, wie die dortigen Bewohner die Migrantion seit Osterweiterung der Europäischen Union wahrnehmen würden. Doch dies sorgte offenbar für Spannungen.

Die umliegenden Bewohner des Hauses, in dem die Dreharbeiten stattfinden sollten, hätten das Kamerateam gestört, so die Zeitung weiter. Demnach habe es lautstarke und teilweise aggressive Kommentare von Seiten der Bewohner gegeben. Schließlich habe das Team das Interview vor das Haus verlagern müssen, meldet die Polizei Gelsenkirchen dem Blatt.

Doch auch dort sei das Interview gestört worden. Nach Polizeiangaben seien zwei Pkw vorgefahren, aus denen insgesamt sieben Personen mit Schlagwerkzeugen ausstiegen. Zeitgleich sei aber auch die Polizei vorgefahren, die offenbar in der Zwischenzeit verständigt wurde. Die Beamten hätten die Lage beruhigen können. Die sieben Männer rumänischer Herkunft seien vorläufig festgenommen, später aber wieder freigelassen worden. Es sei Strafanzeige gestellt worden. (so)


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