Simone Lange lehnt Wagenknecht-Nachfolge ab

Epoch Times11. März 2019 Aktualisiert: 11. März 2019 11:25
Simone Lange will nicht den Platz von Sahra Wagenknecht bei der Sammelbewegung "Aufstehen" übernehmen. Die SPD Politikerin wird sich nicht in den Vordergrund drängen.

Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD) will nicht den Platz von Sahra Wagenknecht an der Spitze der Sammelbewegung „Aufstehen“ übernehmen. Der Rückzug Wagenknechts aus der Führung der Bewegung bedeute nicht: „Simone Lange kommt“, sagte die SPD-Politikerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Ihr Hauptaugenmerk liege weiterhin in Flensburg.

Sie sei zum Auftakt von „Aufstehen“ dabei gewesen, um die Initialzündung „mitzugeben“. Doch sie habe von Anfang an gesagt, es sei wichtig, dass eben keine Berufspolitiker die Bewegung vorantreiben. Deshalb habe sie sich nicht in den Vordergrund gedrängt. Und diese Position ändere sich auch nicht.

Die Initiative sei als Angebot an Menschen entstanden, die sich gerade von der Politik zurückgezogen und vom Wählen verabschiedet haben. Es sollten sich neue Gesichter finden, die neue Ideen und Impulse einbringen, Strukturen schaffen, es müsse Regionalität geben, so Lange. (dts)

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