SOKO „Schwarzer Block“: Foto-Fahndung nach G20-Gewalttätern – Bilder und Polizeivideos in hoher Auflösung

Epoch Times19. December 2017 Aktualisiert: 22. Dezember 2017 11:04
Die Polizei Hamburg fahndet mit 107 Bildern nach den Gewalttätern der linksextremen Ausschreitungen zum G20-Gipfel im Juli 2017. Im Gegenzug veröffentlichten Linksextremisten die Fotos und Adressen von 54 Berliner Polizisten.

Am Montag veröffentlichte die SOKO „Schwarzer Block“ der Polizei Hamburg 104 teils gestochen scharfe Fotos mutmaßlich linker Gewalttäter. Weiterhin wurden diverse Videosequenzen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Laut Polizeisprecher Timo Zill sei dies eine der größten Fahndungen dieser Art und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer bat die Bevölkerung eindringlich um Mithilfe bei der Identifizierung der Tatverdächtigen.

In allen 107 veröffentlichten Fällen werden den Verdächtigen erhebliche Straftaten vorgeworfen, wie Oberstaatsanwalt Michael Elsner erläutert. Ihnen werden in den meisten Fällen gefährliche Körperverletzung, schwerer Landfriedensbruch oder Brandstiftung vorgeworfen.

Inzwischen zeigte die öffentliche Fahndung der Hamburger Polizei nach mutmaßlichen G20-Gewalttätern erste Ergebnisse. Kritik gab es allerdings von der Partei Die Linke, welche den Ermittlern Menschenjagd vorwarf.

Siehe: „G20-Krawalle: Verdächtiger meldet sich – 50 weitere Hinweise

Wie die Zeitung „Der Westen“ berichtet, waren in den Tagen vom 6. bis zum 8. Juli rund 5.000 bis 6.000 Täter aktiv. Die SOKO „Schwarzer Block“ leitete bisher 3.340 Ermittlungsvorgänge und hunderte Verfahren ein.

Gewalttäter gesucht:

Die Polizei Hamburg fragt: „Wer kann Angaben zu den abgebildeten Personen machen? Erkenntnisse bitte einreichen an die SOKO ‚Schwarzer Block‘, Telefon 040 / 4286 – 76543 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Ebenfalls kann das [Mitteilungsportal der Polizei] genutzt werden.

Bei allen erkennbaren Personen handele es sich zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen um bislang unbekannte Tatverdächtige in einem Strafverfahren. Unbeteiligten Personen sind nicht abgebildet bzw. unkenntlich gemacht worden.

Straftaten im Bereich Elbchaussee

  • 5 Fotos von Personen, die Tatkleidung gegen andere mitgeführte austauschen
  • Video-Sequenzen Elbchaussee, 7. Juli 2017, 7.20 – 8.30 Uhr, ca. 220 Personen

Straftaten im Bereich der Straße Rondenbarg

  • 27 Fotos von Personen
  • Video-Sequenzen Rondenbarg, 7. Juli 2017, 6.25 Uhr, Angriffe auf Polizei

Stein- und Flaschenwürfe

  • 20 Fotos von Personen
  • Video-Sequenzen „Welcome to Hell“, 6. Juli 2017, ca. 1.000 Vermummte

Plünderungen im Schanzenviertel

  • 44 Fotos von Personen
  • Video-Sequenzen REWE, HASPA, BUDNI, 7. Juli 2017

Straftaten im Bereich des Aufzuges „G20 not Welcome!“

  • 13 Fotos von Personen
  • Video-Sequenzen zum schweren Landfriedensbruch, 8. Juli 2017

„Das ist der Beginn von Terror“

Als Antwort auf die Öffentlichkeitsfahndung veröffentlichten Linksextremisten Fotos von 54 Berliner Polizisten, die bei Häuserräumungen im grün regierten Stadtteil Friedrichshain eingesetzt worden waren.

Siehe: „Drohung im Internet: Berliner Linksextreme stellen Fotos von Polizisten ins Netz

Auf der linken Internetplattform „indymedia.org“ veröffentlichten die Extremisten der berüchtigten Berliner Rigaer94:

Wir freuen uns über Hinweise, wo sie wohnen oder privat anzutreffen sind. Neben der Teilnahme an der Räumung können sie bedenkenlos für die Gewalt der drei Wochen der Belagerung verantwortlich gemacht werden.“

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) reagierte darauf und mahnte an, dass zum Schutz von Einsatzkräften auch der Schutz der Privatsphäre und der Familien gehöre.

CDU-Innenexperte und Obmann des Innenausschusses im Bundestag, Armin Schuster, wurde noch deutlicher:

Das ist der Beginn von Terror.“

(Armin Schuster, CDU, Innenpolitiker)

Der Staat könne es sich nicht bieten lassen, „wenn Jagd gemacht wird auf Polizeibeamte“, so der Innenpolitiker im ZDF-„Morgenmagazin“. Der ehemalige Bundespolizist gilt als großer CDU-interner Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin, berichtete die „Welt“.

Siehe auch:

Paukenschlag im Bundestag: AfD-Vize von Storch nennt namentlich hohe Politiker, die offenbar linke Gewalt unterstützen

Angst vor linken Protesten? Goethe-Uni Frankfurt lädt DPolG-Chef Wendt aus – Meuthen (AfD) über „Meinungswächter“

Die Gretchen-Frage im G20-Terror: Linke Gewalt gibt’s nicht (Martin Schulz)

Mehr als 100 Millionen Tote: Weißes Haus gedenkt der Opfer des Kommunismus

Die 45 Ziele des Kommunismus zur Errichtung der Weltherrschaft: Schulen, Medien, Kirche, TV, Kunst… kontrollieren – und die UN fördern

 

 

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Themen
Newsticker