Somalier ersticht Arzt in Offenburg – jetzt sollen „Alarmknöpfe“ vor Messerattacken schützen

Epoch Times18. August 2018 Aktualisiert: 18. August 2018 11:59
Der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert Konsequenzen nach der Messerattacke in Offenburg. "Alarmknöpfe" sollen die Ärzte vor Messerattacken schützen.

Der tödliche Messerangriff auf einen Mediziner in Offenburg muss nach Ansicht des Präsidenten der Landesärztekammer Baden-Württemberg Konsequenzen haben.

„Viele sind natürlich besorgt und überlegen jetzt, einen Alarmknopf einzubauen, wie man das von den Banken schon seit langem kennt“, sagte Ulrich Clever der „Badischen Zeitung“ (Samstag).

Ein 26-Jähriger aus Somalia soll am Donnerstag einen Arzt in dessen Praxis in Offenburg mit einem Messer getötet und eine Mitarbeiterin verletzt haben. Das Motiv war noch unklar.

„Auf Ebene der Bundesärztekammer beschäftigen wir uns mit dem Vorschlag, in jeder Landesärztekammer Meldestellen für Gewalt-Vorfälle einzurichten“, sagte Clever. „Das sind wir den Kolleginnen und Kollegen, ihren Mitarbeiterin wie den Patienten schuldig.“

Nach einer Erhebung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hätten im vergangenen Jahr 325 Ärzte Gewalt in Praxen erlebt. Vergleichszahlen aus den Vorjahren gebe es allerdings nicht. (dpa)

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