Somalier verübt tödliche Attacke auf Arzt – Bürgermeisterin mahnt von „Pauschalisierungen“ abzusehen

Epoch Times17. August 2018 Aktualisiert: 17. August 2018 15:44
Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Arzt in Offenburg hat CDU-Oberbürgermeisterin Schreiner dazu aufgerufen von "Pauschalisierungen" abzusehen.

Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Arzt in Offenburg hat Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (CDU) zur Besonnenheit aufgerufen.

Sie habe mit großer Bestürzung von dem Tötungsdelikt erfahren. „Mein tiefstes Mitgefühl gilt insbesondere der Witwe und der Tochter des Verstorbenen, seiner Familie sowie der verletzten Arzthelferin. Ihr wünsche ich baldige Genesung“, teilte Schreiner am Freitag mit.

Kurz nach der Tat am Donnerstag nahm die Polizei einen 26 Jahre alten Asylbewerber aus Somalia als Tatverdächtigen fest. Er sollte am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Schreiner dankte der Polizei, die den mutmaßlichen Täter bereits nach einer Stunde fasste. Bislang sei weder ein Tatmotiv bekannt, noch lägen weitere Hintergrundinformationen vor. „Dass das Tötungsdelikt in unmittelbarer Nähe die Offenburger Bürgerinnen und Bürger bewegt, ist nachvollziehbar und menschlich. Doch gerade deshalb appelliere ich an die Offenburger Bürgerschaft, sich besonnen zu verhalten und von Pauschalisierungen abzusehen“, so Schreiner.

Die AfD plant wegen der Tat für Samstag eine Demonstration vor dem Rathaus der Stadt – und fordert den Rücktritt der Oberbürgermeisterin. Linke Aktivisten haben eine Gegendemonstration angemeldet. (dpa)

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