Sozialbetrug: Sudanese mit 13 Identitäten zockt 85.000 Euro ab

Von 18. September 2017 Aktualisiert: 18. September 2017 18:49
Ein von der Staatsanwaltschaft Hannover gesuchter Sozialbetrüger aus dem Sudan wurde in Bad Fallingbostel verhaftet.

Die Landesaufnahmebehörde in Bad Fallingbostel schlug Alarm, als sich der Mann aus dem Sudan bei den Mitarbeitern meldete, um Sozialleistungen zu empfangen. Beim Scannen der Fingerabdrücke am vergangenen Dienstag wurde klar, dass seine angegebene Identität falsch war.

Zudem hatte sich der Afrikaner bereits mehrfach registrieren lassen. Die Polizei wurde informiert. Die Beamten fanden heraus, dass sich in Braunschweig bereits eine Sonderkommission mit dem Sudanesen befasste, der im April 2015 nach Deutschland gekommen war.

Der angeblich 27 Jahre alte Mann wurde per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Hannover gesucht und konnte in Bad Fallingbostel festgenommen werden, als er versuchte, sich mit seiner dreizehnten falschen Identität als Asylbewerber registrieren zu lassen.“

(Polizeibericht)

Wie sich herausstellte, hatte der Betrüger unter verschiedenen Identitäten bereits rund 85.000 Euro an Sozialleistungen kassiert. Außerdem soll sich der Mann bereits in den letzten Jahren im europäischen Ausland aufgehalten haben.

Es wird nun vermutet, dass er auch dort in betrügerischer Absicht Sozialleistungen bezogen haben könnte.

Vorerst ist die „Europa-Tournee“ des afrikanischen Asylbetrügers zu Ende.

Der Sudanese sitzt in der Justizvollzugsanstalt in Celle in Haft. Ihn erwartet ein umfangreiches Strafverfahren wegen des Verdachts des Sozialleistungsbetrugs und der mittelbaren Falschbeurkundung.“

(Nina Sommer, Polizeisprecherin, Heidekreis)

Siehe auch:

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