Spahn: 200.000 muslimische Neubürger jährlich „verkraftbar” – Sextaten „haben nichts mit Hautfarbe zu tun“

Epoch Times1. November 2017 Aktualisiert: 1. November 2017 21:33
Deutschland kann eine Zuwanderung von 200.000 Muslimen jährlich verkraften, meint CDU-Politiker Jens Spahn. Zudem schreibt er auf Facebook, dass sexuelle Gewalt nichts mit Hautfarbe eines Menschen zu tun habe, sondern mit seiner Kultur.

Jens Spahn hält 200.000 muslimische Zuwanderer pro Jahr in Deutschland für „verkraftbar“. Das schreibt der CDU-Politiker auf Facebook.

Eine Userin kommentierte einen Facebook-Eintrag von Jens Spahn mit:

Hallo Herr SPAHN, habe gerade gelesen, dass sich auf 200000 Asylbewerber pro Jahr geeinigt wurde. Wie kann man Deutschland jedes Jahr um eine Großstadt ausdehnen- dazu eine moslemische. Wie soll das praktisch gehen und wie lange wird das mit ,,denen die schon länger hier leben,“ zu vereinbaren sein. Ich fühle mich jetzt schon nicht mehr wohl als Fremde in meiner Wohnsiedlung, aber ich bin mal gespannt was passiert, wenn dieses Problem in die Mittelschicht und Oberschicht eindringt.“

Darauf hin rechnete der Politiker ihr vor, wie aus 5 Prozent Muslimen binnen zwei Jahren 7 Prozent werden, und erklärte, „dass Deutschland weitere 200.000 Muslime pro Jahr verkraften kann“.

Eine weitere Nutzerin beklagte die sexuellen Übergriffe durch Migranten in Deutschland. Sie meinte, selbst Spahn habe davon gesprochen, dass ein 25-Jährige auf dem Heimweg einer Party von einem „Dunkelhäutigen“ vergewaltigt worden sei. Sie fragt nach der inneren Sicherheit und warum noch mehr „von dieser Sorte“ nach Deutschland gelassen würden?

Dazu meinte der CDU-Politiker:

Die Frage der Gleichberechtigung von Mann und Frau, bei der auch sexuelle Gewalt eine Rolle spielen kann, hat nichts mit Hautfarbe zu tun, sondern mit Kultur. Hier habe ich meine Position immer klar geäußert.“

Darauf schrieb ein weiterer Facebook-User: „Selbstüberschätzung und arrogante Politiker, die genauso weitermachen, machen die AfD nur stärker.“

Kurz nach der Bundestagswahl 2017 meinte CDU-Politiker Spahn noch, dass die Gründe für den Vertrauensverlust der Wähler in die CDU auch in der Flüchtlingspolitik liegen würden. Davon ist aktuell nicht mehr die Rede. (so)

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