Nach den Sommerferien sollen die Schulen zum Regelbetrieb zurückkehren. Doch ganz so normal soll es nun doch nicht werden.Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa

Städte- und Gemeindebund hält Rückkehr zum Regelbetrieb an Schulen für schwierig

Epoch Times14. Juli 2020 Aktualisiert: 14. Juli 2020 9:40

Die geplante Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen nach den Sommerferien ist nach Einschätzung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) eine immense Herausforderung für die Kommunen.

„Das wird aus meiner Sicht sehr schwierig werden“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Den „ganz normalen Normalbetrieb“ werde es voraussichtlich nicht geben können.

Eine Rückkehr zum Regelbetrieb bedeute nicht, dass „Schule so ist, wie sie vorher war“, betonte Landsberg. So müsse es auch weiterhin kleine Gruppen und Abstandsregeln geben.

„Dass alle Kinder gleichzeitig in die Schule gehen, unter gleichen Bedingungen, kann ich mir nicht vorstellen“, sagte er. Der DStGB empfehle den Kommunen, die Sommerferien auch zu nutzen, um die Schulgebäude für den Neustart nach den Ferien „zu optimieren“.

Landberg will Versuch mit Großveranstaltungen starten

Die von der Landesregierung in Sachsen geplante Wiederzulassung von Großveranstaltungen ab September nannte Landsberg „einen Versuch wert“. Die Menschen hätten eine „tiefe Sehnsucht nach Veranstaltungen“, die überdies ein wichtiger Wirtschaftsfaktor seien.

Auch gebe es in Sachsen nur „sehr wenige Neuinfektionen“. Landsberg forderte zugleich, dass die Einschränkungen für Veranstaltungen „klar und verständlich“ sein müssten. Zudem müssten die Auflagen für Veranstalter „auch umsetzbar“ und für die Kommunen kontrollierbar sein. (afp/nh)

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