„Stärkung des sozialen Zusammenhalts“: Linke will gesetzliche Rente auch für Kanzler und Bundespräsidenten

Epoch Times18. September 2017 Aktualisiert: 18. September 2017 9:32
Bundespräsidenten und Bundeskanzler sollten in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, fordert die Linke. Außerdem sollen auch Mitglieder der Bundesregierung, Staatssekretäre und alle Abgeordneten des Bundestages gesetzlich rentenversichert sein. Dies wäre ein klarer "Signal für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts".

Die Linke will auch Bundespräsidenten und Bundeskanzler dazu verpflichten, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. „Es ist höchste Zeit, klare Signale für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts zu geben“, sagte Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montagsausgabe).

Außerdem sollen auch Mitglieder der Bundesregierung, Staatssekretäre und alle Abgeordneten des Bundestages in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, fordert Höhn. „Der Unmut über die da oben, die ohnehin machen, was sie wollen und die Sorgen und Nöte der kleinen Leute nicht mehr im Blick haben, nimmt zu“, warnte Höhn.

Die Rentenversicherungspflicht für Politiker wäre nach seinen Worten ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren Finanzierung der Rente. „Dies wäre auch ein starkes Zeichen dafür, dass die Politik in ihrer Gesamtheit ihre Verantwortung für den sozialen Zusammenhalt im Lande begreift“, erklärte der Linken-Politiker. (dts/as)

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