Eine Regenwolke über einer Stadt.Foto: iStock

Starke Regenfälle sorgen für Behinderungen in BaWü – Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern

Epoch Times25. Juli 2021 Aktualisiert: 25. Juli 2021 17:33

Starke Regenfälle haben in der Nacht zu Sonntag in Teilen Baden-Württembergs für Behinderungen gesorgt. In Heilbronn gab es laut Polizei insgesamt 19 Einsätze. Es sei dabei um vereinzelt vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und überflutete Straßen gegangen. Menschen seien nicht verletzt worden. Mehrere Straßen mussten zeitweise gesperrt werden.

In Ludwigsburg verlor ein Autofahrer am Samstagabend wegen einer regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr, wo er der Polizei zufolge mit einem entgegenkommmenden Auto zusammenstieß. Durch den Unfall seien die drei Insassen der beiden beteiligten Autos leicht verletzt worden, alle drei kamen ins Krankenhaus.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gibt es am Sonntag im Südosten Deutschlands ein erhöhtes Unwetterpotenzial. Es bestehe dort die Gefahr von Gewittern mit Starkregen, wobei örtlich bis zu 60 Liter Regenfälle pro Quadratmeter in wenigen Stunden drohten. Außerdem könne es zu Hagelfällen mit Hagelkörnern von bis zu drei Zentimetern kommen, außerdem drohten schwere Sturmböen.

Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern im Süden und Osten

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor örtlich schweren Gewittern in Süd- und Ostdeutschland. Betroffen seien zunächst Teile der Bundesländer Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg, teilte der DWD am Sonntagnachmittag mit. Möglich seien Überflutungen von Kellern und Straßen, örtlich Blitzschäden sowie durch Hagelschlag Schäden an Gebäuden, Autos und landwirtschaftlichen Kulturen.

Die aktuellen Warnungen gelten zunächst bis in die Nacht zum Montag. Eine Verlängerung sowie eine Ausdehnung auf weitere Gebiete sei möglich, teilte der Wetterdienst mit. Hintergrund der Unwetter ist ein Tiefdruckgebiet, welches sich von der Bretagne bis nach Ostdeutschland erstreckt. Es bringe aus dem Südwesten feucht-warme und zu Schauern und Gewittern neigende Luft ins Land, so der DWD.

Am Nachmittag und Abend bildeten sich verbreiteter Schauer und Gewitter, die sich langsam nach Nord-Nordost verlagern. Örtlich können diese demnach von heftigem Starkregen bis zu 40 Liter pro Quadratmeter in der Stunde, Hagel bis zu drei Zentimeter Korngröße und schweren Sturmböen (um 100 Stundenkilometer) begleitet sein. (dts/afp)



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