Statt 1. Mai-Randale in Berlin: Antifa will AfD-Bundesparteitag in Stuttgart angreifen

Epoch Times7. April 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 20:30
Die gewaltbekannten revolutionären Garden der Berliner Autonomen Antifa wollen in diesem Jahr weder an der 1. Mai-Demo noch am Kreuzberger MyFest teilnehmen. Dies sei ihnen zu viel Spektakel und zu wenig Revolution. Sie haben für diesen Tag andere Pläne und Ziele in der Bundesrepublik im Auge, unter anderem den AfD-Bundesparteitag in Stuttgart am 30. April.

Für Berlin könnte das in diesem Jahr Randalefreiheit bedeuten. Auch die Berliner Polizei dürfte begeistert sein: Wir werden das natürlich bei unserer Lage-Einschätzung für diesen 1. Mai berücksichtigen, so Polizeisprecher Stefan Redlich.

Die szenebekannte Webseite Indymedia veröffentlichte entsprechende Mitteilungen. 2011 wurde die Internetplattform vom Verfassungsschutz als ein von Linksextremisten verstärkt genutztes Internetportal bezeichnet [BMI 2011/S. 200], schreibt Wikipedia.

Angriff auf AfD-Bundesparteitag in Stuttgart

Für den 1. Mai kündigte das Portal Folgendes an: An das Mai-Spektakel: Revolution ist mehr als 18.00 Uhr in Kreuzberg Bier trinken. Aus diesem Grund: Am 30. April nach Stuttgart und den AfD-Parteitag angreifen!

Auf "linksunten.Indymedia" wird dazu aufgerufen, die rassistische Zusammenkunft am 30. April in Stuttgart zu verhindern. Unter anderem heißt es dort: "Dass wir es uns nicht gefallen lassen, wenn rechte möchtegern-Rebellen, Rassisten, Sexisten und Verfechter weiterer Verschärfung der kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse in Stuttgart tagen und ihr menschenverachtendes Programm beschließen, liegt auf der Hand."

Mobilisierung gegen Neonazi-Aufmarsch in Plauen

Außerdem mobilisieren die Autonomen bundesweit gegen einen geplanten rechten Aufmarsch in Plauen. Antifa-Gruppierungen aus ganz Deutschland kündigten massiven Widerstand an. Auf Indymedia hieß es dazu: Am 1. Mai nach Plauen und den Naziaufmarsch zum Desaster machen, so die Ankündigung.

In Plauen, Sachsen, wollen Mitglieder der rechtsextremen Kleinstpartei "Der III. Weg" [siehe BfV] den wohl größten Neonazi-Aufmarsch seit Jahren veranstalten, schreibt die "BZ Berlin". Dazu habe sich die von ehemaligen NPD-Mitgliedern gegründete Partei Verstärkung aus England, von der rechtsradikalen Jugendbewegung "National Action", geholt, so das Blatt. (sm)

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