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FDP-Politikerin: Direkt an Schulen mustern

Strack-Zimmermann: Auch Frauen sollten zur Musterung

Klare Angebote machen, Stipendien, Zuschüsse, echte Perspektiven: Die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses findet den Fragebogen für die Musterung für überflüssig. Zudem sollten auch Frauen einbezogen werden.

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Frauen sind bei der Bundeswehr in der Minderheit. Es wird überlegt, sie regulär in den Wehrdienst einzubeziehen.

Foto: Robert Michael/dpa

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Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat sich dafür ausgesprochen, auch Frauen in die Musterung für den Wehrdienst einzubeziehen.
„Es gibt keinen Grund, auf die Hälfte der Bevölkerung zu verzichten“, sagte sie am Wochenende der „Welt“. Sie halte es auch verfassungsrechtlich für möglich, die Frauen in die Musterung einzubeziehen.
Nach den Plänen der Bundesregierung für einen neuen, auf Freiwilligkeit basierenden Wehrdienst soll es künftig eine verpflichtende Musterung für alle jungen Männer ab Jahrgang 2008 geben.

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Für Frauen ist die Musterung freiwillig. Außerdem sollen 700.000 Männer und Frauen pro Jahrgang mit einem Fragebogen angeschrieben werden. Für Frauen ist die Beantwortung wiederum freiwillig.
Den geplanten Fragebogen bezeichnete Strack-Zimmermann als „überflüssig“, da er das Verfahren unnötig verlängere. „Stattdessen sollte es sofort die Musterung geben an den Schulen, Berufsschulen, Ausbildungsstätten“, sagte sie dem Onlineportal der Zeitung.
„Junge Menschen müssen direkt angesprochen werden. Attraktivität entsteht nicht durch Papier, sondern durch klare Angebote: Stipendien, Zuschüsse, echte Perspektiven.“ (afp/ks)

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