Polizeikontrolle.Foto: Sven Hoppe/Archiv/dpa

Straßburg-Attentäter: Flucht nach Deutschland nicht ausgeschlossen

Epoch Times12. Dezember 2018 Aktualisiert: 12. Dezember 2018 15:24
Der mutmaßliche Weihnachtsmarkt-Attenäter von Straßburg setzt sich möglicherweise nach Deutschland ab.

Der mutmaßliche Weihnachtsmarkt-Terrorist von Straßburg hat möglicherweise vor, sich nach Deutschland abzusetzen. Das berichtet die „Bild“ (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf deutsche und französische Sicherheitskreise.

Die französischen Sicherheitsbehörden schlössen inzwischen nicht mehr aus, dass der 29-jährige mutmaßliche Straßburg-Attentäter Cherif C. bereits nach Deutschland geflohen ist oder – wenn dies noch nicht geschehen sein sollte – er vorhat nach Deutschland zu fliehen, schreibt die Zeitung.

Einen entsprechenden Warnhinweis hätten deutsche Stellen am frühen Mittwochvormittag telefonisch aus Frankreich bekommen, berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eigene Informationen.

Deutsche Ermittlerkreise hielten die Warnung für glaubhaft, da Cherif C. Deutschlandbezüge habe und hier wegen schweren Eigentumsdelikten ein Jahr lang im Gefängnis gesessen habe. Der Aktionsraum von Cherif C. in Deutschland habe während seines Aufenthalts vor allem im Südwesten der Republik gelegen, berichtet die Zeitung weiter.

Dort habe er mehrere Straftaten im Raum Konstanz, Mainz und Frankfurt am Main begangen, berichtet die „Bild“ weiter. Cherif C. sei im Jahr 2017 direkt aus der Justizvollzugsanstalt, in der er seine Haftstrafe wegen schweren Diebsstahls in Deutschland verbüßte, nach Frankreich abgeschoben worden.

Danach soll die zuständige Ausländerbehörde ein mehrjähriges Wiedereinreiseverbot nach Deutschland gegen den Franzosen erwirkt haben, schreibt die „Bild“. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion