Studenten finanzieren die Antifa – Grüne-Unigruppe steht zu „161 Prozent“ hinter Linksextremisten

Epoch Times14. August 2020 Aktualisiert: 16. August 2020 16:51
Die Kölner Hochschulgruppe Campusgrün unterstützt den vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Antifa AK. Auf dem Facebook-Account der Unigruppe heißt es: "Selbstverständlich stehen wir zu 161% hinter dem Antifa AK. Alerta Alerta Antifascista!"

Eine Antifa-Gruppe bezieht ihre Finanzmittel aus den Töpfen der Universität Köln. Das recherchierte der „Express“. Das Problem: Der sogenannte Antifa AK (Arbeitskreis) Köln wird vom Verfassungsschutz als linksextremistisch beobachtet. Das berichtete die „Welt“.

Mit Blick auf die Antifa, sagte der Sprecher des Bundesamts für Verfassungsschutz, Daniel Hofberger, dem „Express“: Linksextremisten würden unter dem Motto „Antifa heißt Angriff“ regelmäßig zu Aktionen gegen Personen, Gruppierungen oder Institutionen aufrufen, die ihrer Meinung nach „faschistisch“ seien. Tatsächlich sei damit aber die Begehung von Straftaten wie Sachbeschädigungen, Brandstiftungen oder Körperverletzungen gemeint. Auch der Tod von Menschen werde von den Linksradikalen teils billigend in Kauf genommen, so Hofberger.

Nichtsdestotrotz stellt sich die grüne Hochschulgruppe Campusgrün hinter die Antifa. Auf der Facebook-Seite der Grünen-Unigruppe heißt es: „Antifa AK ist Studierendenschaft – Studierendenschaft ist Antifa.“

In dem Post wird auch erklärt, was der Antifa AK ist: „Der Antifaschistische Arbeitskreis ist ein Arbeitskreis der Studierendenschaft der Universität zu Köln und damit fester Bestandteil von eben dieser.“

Gegründet wurde der Antifa AK demnach vor über 15 Jahren, und zwar aus dem Grund, da ein Teil des damaligen Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) eine Nähe zu „Neonazis“ gepflegt habe. Der Antifa AK würde sich, so der Campusgrün, gegen „Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus und gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft“ engagieren. „An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich gesagt: Danke Antifa AK für die wichtige Arbeit!“, schreibt die Hochschulgruppe in ihrem Post.

Und weiter: „Die gewählte und legitimierte Vertretung der Studierendenschaft beweist jedes Jahr wieder, dass sie hinter dem Antifa AK und seinen Tätigkeiten steht. Damit ist jeder Angriff auf den Antifa AK auch ein Angriff auf die gesamte verfasste Studierendenschaft der Universität zu Köln. Selbstverständlich stehen auch wir zu 161% hinter dem Antifa AK. Alerta Alerta Antifascista!“

Die Zahl 161 steht für den ersten beziehungsweise sechsten Buchstaben des Alphabets und ergibt AFA. Das steht wiederum für Antifa.

Antifa AK ist Studierendenschaft und Studierendenschaft ist Antifa!Am 07.08.20 veröffentlichte der EXPRESS einen…

Gepostet von campus:grün köln am Dienstag, 11. August 2020

Alle Studenten müssen den Antifa AK mitfinanzieren

Alle Studierenden der Kölner Universität müssen für den kommunistischen Antifa Arbeitskreis bezahlen. Das kommt daher, dass jeder Student einen Semesterbeitrag von rund 280 Euro an die Kölner Uni zahlen muss. Von diesem Betrag fließen rund 205 Euro an den AStA. Dieser wiederum unterstützt die Antifa-Gruppe finanziell – und zwar seit über zehn Jahren.

Dem AStA stehen, bei derzeit rund 50.000 Studierenden, über 10 Millionen Euro Finanzmittel zur Verfügung. Im Haushalt 2020/21 des AStA werden 8.500 Euro für den Antifa AK Köln eingeplant. Ebenso viel wie für den Zeitraum 2019/20. Diese Angaben sind öffentlich im Haushalt der Uni einsehbar.

Wie die „Welt“ berichtet, ist die grüne Hochschulgruppe aktuell zweitstärkste Kraft im dortigen Studierendenparlament, das für die Vergabe der Finanzmittel abstimmt. Demnach stimmen die Grünen, Jusos und andere linke Gruppierungen für die Zuschüsse an die Antifa. CDU-nahe und liberale Hochschulgruppen seien zwar dagegen, aber in der Minderheit.

Nur wenige Studenten wollen die Antifa unterstützen

Eine „Express“-Umfrage an der Universität Köln ergab: Lediglich 15 Prozent der Studenten wissen, dass sie die Antifa finanzieren und ähnlich groß sei auch die Zahl derer, die eine Unterstützung des Antifa AK befürworten.

Die Frage, was der Antifa AK mit den Geldern macht, ist der Zeitung zufolge unklar. Eine Anfrage auf Klärung sei unbeantwortet geblieben. Der Antifa AK bezeichnet sich selbst als „Radikale Linke“ – das ist auf der Homepage der Gruppe ersichtlich.

In Nordrhein-Westfalen gibt es, so der „Express“ mehrere AStA-Referate mit gleichen inhaltlichen Zielen. Einige davon, wie in Münster, Bonn oder Aachen, nennen sich aber nicht Antifa, sondern haben den neutraleren Namen „Referat für politische Bildung“ gewählt. (so)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Schlagworte, ,