Studentenwerk fordert 3,4 Milliarden für Wohnheime und Mensen

Epoch Times27. November 2019 Aktualisiert: 27. November 2019 11:16
"Die Politik muss sich endlich bewegen. Eine gemeinsame Bund-Länder-Anstrengung ist wichtiger denn je", sagte der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Rolf-Dieter Postlep dem RND aufgrund der wachsenden Studentenzahlen.

Das Deutsche Studentenwerk fordert 3,4 Milliarden Euro von Bund und Ländern für den Ausbau und die Modernisierung von Studentenwohnheimen und Mensen.

Das ist ein zentraler Beschluss, den die 57 regionalen Studenten- und Studierendenwerke auf ihrer Jahresversammlung in Berlin am Dienstag gefasst haben, berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben).

Der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Rolf-Dieter Postlep, verwies auf hohe Studentenzahlen, die aus seiner Sicht einen Hochschulsozialpakt von Bund und Ländern erforderlich machen.

„Die Politik muss sich endlich bewegen“

„Die Politik muss sich endlich bewegen. Eine gemeinsame Bund-Länder-Anstrengung ist wichtiger denn je“, sagte Postlep dem RND. Von den 3,4 Milliarden Euro, die in den kommenden Jahren nach Auffassung des Studentenwerks fließen sollten, soll mehr als die Hälfte in den Neubau und die Sanierung von Studentenwohnheimen investiert werden.

Hier veranschlagt das Studentenwerk 1,8 Milliarden Euro, von denen eine Milliarde Euro für die Sanierung und 800 Millionen Euro für den Neubau aufgewendet werden sollen.

1,6 Milliarden Euro sollen für die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau von Mensen und Cafeterien aufgewendet werden.

Die Studentenzahl sei seit 2007 um 48 Prozent gestiegen, die Zahl der Tischplätze bei den Studentenwerken aber nur um 14 Prozent, sagte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, dem RND.

Zahl der Studienanfänger das zweite Jahr in Folge gesunken

Die Zahl der Studienanfänger in Deutschland ist das zweite Jahr in Folge gesunken. Im Sommer- und Wintersemester nahmen insgesamt 508.200 Männer und Frauen ein Studium auf-  0,7 Prozent weniger als in den im Jahr 2018 gestarteten Semestern, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Damit sank die Zahl der Studienanfänger bereits das zweite Jahr in Folge. Insgesamt stieg die Zahl der Studenten dennoch weiter, an den Hochschulen waren rund 2,9 Millionen Studenten eingeschrieben und damit etwa ein Prozent mehr als vor einem Jahr.

Vom Rückgang der Erstsemester sind nach einer ersten Auswertung die Fächer Maschinenbau und Bauingenieurswesen besonders betroffen.

Im Studiengang Maschinenbau/Verfahrenstechnik sank die Zahl der Studienbeginner um 1,6 Prozent auf 31.500, im Bauingenieurswesen sogar um 3,5 Prozent auf 10.800. Hingegen erhöhte sich in den technischen Berufen die Zahl der neuen Informatikstudenten um zwei Prozent auf 41.400.

Nach Hochschularten unterschieden wandten sich die Studienbeginner vor allem von Universitäten ab, hier gab es ein Minus von 3,1 Prozent bei den Ersteinschreibungen.

An den Kunsthochschulen lag der Rückgang bei 0,3 Prozent. Demgegenüber stieg die Zahl der Erstsemester an Fachhochschulen um 1,2 Prozent und an Verwaltungsfachhochschulen sogar um 14,3 Prozent (dts/nh)

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