Terror-Verdacht in Dresden: Syrische Frau (36) verhaftet – IS-Propaganda und Anwerbung von neuen Dschihadisten

Seit ihrer Einreise Ende 2015 arbeitete die Syrerin für den IS, betrieb Propaganda und versuchte neue Dschihadisten anzuwerben.
Titelbild
Ein Fahrzeugkonvoi mit Mitgliedern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bei Al-Rakka in Syrien.Foto: AP/Archiv/dpa
Epoch Times11. Oktober 2018

Eine 36-jährige syrische Frau, die Ende 2015 als Flüchtling nach Deutschland kam, wurde nun in Sachsen unter Terrorverdacht festgenommen.

Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen am Donnerstag mitteilten, soll die Frau vom Zeitpunkt ihrer Einreise bis zu ihrer Verhaftung für den IS gearbeitet haben. Der Haftbefehl erging am Mittwoch. Die 36-Jährige wurde in Untersuchungshaft gebracht. Zudem sei eine Wohnung in Dresden durchsucht worden.

Der Syrerin wird vorgeworfen, für die Terror-Organisation Propaganda betrieben und auch in den sozialen Medien um Mitglieder oder Unterstützer für den IS geworben zu haben.

Nun ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft im Weiteren gegen die Frau wegen des Verdachts der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland.

Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

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Die Propaganda aus 1001 Nacht hat nichts mit der Realität zu tun. Frauen, die beim IS waren, können ein trauriges Lied davon singen.  Doch immer wieder versuchen Anwerber neue Mitglieder für die Terror-Organisation zu werben und verbreiten die Propaganda der Dschihadisten. (afp/sm)

 

 



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