Überwachung: Niedersachsen lässt sich von US-Geheimdiensten schulen

Epoch Times21. März 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 3:51
Niedersachsen möchte die Cyber-Sicherheit von amerikanischen Geheimdiensten lernen. Auf einer Dienstreise durch die USA wird die niedersächsische Delegation sowohl mit Sicherheitsbehörden als auch mit Sicherheitsunternehmen Gespräche führen.

Niedersachsen möchte von US-Geheimdiensten lernen. Innenminister Boris Pistorius wird Anfang April gemeinsam mit einer Delegation eine Informationsreise in die USA antreten. Mehrere Regierungseinrichtungen und Unternehmen in Washington, Seattle und San Francisco werden zwischen dem 4. bis 10. April besucht. Dadurch möchte Niedersachsen Herausforderungen im Bereich Cyber-Crime, Cyber-Security, Polizeiarbeit und Migration neu angehen.

Methoden zur Reduzierung der Schwerstkriminalität und die Bekämpfung von Cyber-Crime und Cyber-Attacken auf die Netzwerke der Verwaltung werden beim Besuch der Delegation in Washington D.C. thematisiert. Dazu werden Gespräche im Department of State, dem FBI und dem Department of Homeland Security stattfinden. 

Außerdem ist die Delegation in Washington zu Gesprächen zum Thema Migration geladen. Im State Department mit dem Office of Multilateral Coordination and External Migration (MCE), sowie mit Think Tanks aus dem Bereich der Migrationspolitik sind Gespräche geplant.

Besuche an der Westküste: Cyber-Security und Cloud

Beim zweiten Teil der Reise entlang der Westküste der USA stehen die Themen Cyber-Security und Cloud an erster Stelle. Dazu wird die niedersächsische Delegation die Hauptsitze der Firmen Microsoft und Amazon in Seatle besuchen. Im „Silicon Valley“ in der Nähe von San Francisco sind unter anderem Gespräche mit den Firmen Google, Mobile Iron und Facebook terminiert. Auch steht ein Besuch des Ministers im Headquater der Polizei in San Francisco an.  (dk)

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