Umfrage: Senioren haben kaum Verluste durch die Wirtschaftskrise

Epoch Times2. August 2020 Aktualisiert: 2. August 2020 8:24
Auch wenn das BIP Deutschlands von April bis Mai um 10,1 Prozent eingebrochen ist, kommen drei Viertel der Senioren fast ohne Einbußen durch diese Zeit. Bei den jüngeren Menschen ist das ganz anders.

Ältere Menschen kommen trotz des historischen Wirtschaftseinbruchs nahezu ohne Einbußen durch die Krise. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine Ipsos-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Banken.

Demnach sehen sich 77 Prozent der befragten Menschen ab 60 Jahren wirtschaftlich und finanziell „gar nicht“ oder nur „kaum“ von der Wirtschaftskrise betroffen, weitere 15 Prozent „nicht so stark“.

Lediglich sieben Prozent spürten die Krise „stark“ oder sogar „sehr stark“.

Jüngere Menschen stärker betroffen

Deutlich schlechter ist demnach die Stimmung unter den Erwerbsfähigen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren. Hier fühlen sich 18 Prozent „stark“ oder „sehr stark“ betroffen, 22 Prozent „nicht so stark“, lediglich 59 Prozent „kaum/gar nicht“.

Für die Erhebung befragte das Marktforschungsinstitut Ipsos zwischen Mitte April und Mitte Mai insgesamt 1.428 Menschen ab 18 Jahren. 427 davon waren älter als 60 Jahre.

Das Statistische Bundesamt hatte in dieser Woche für die Monate April bis Juni einen Rekordrückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gemeldet. (dts)

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