Andrea NahlesFoto: über dts Nachrichtenagentur

Union fordert von Nahles Nachbesserungen am Tarifeinheits-Gesetz

Epoch Times24. April 2015 Aktualisiert: 24. April 2015 14:16

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), hat Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) aufgefordert, ihren Gesetzentwurf zur Tarifeinheit nachzubessern. „In zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge, etwa im Luft- und Bahnverkehr oder bei der Energie- und Wasserversorgung brauchen wir klare Vorschriften. Gerade in diesen Bereichen können Streiks Schäden in Millionenhöhe auslösen“, sagte Pfeiffer im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

„Frau Nahles sollte über Verfahrensanforderungen nachdenken, etwa angemessene Ankündigungspflichten, obligatorische Schlichtungsverfahren oder eine Verpflichtung, die Grundversorgung der Allgemeinheit aufrechtzuerhalten“, forderte der CDU-Parlamentarier. In die richtige Richtung gehe die Idee, dass in einem Betrieb auch nur ein Tarifvertrag gelten könne. „Anderenfalls besteht die Gefahr, dass sich weitere Spartengewerkschaften mit großem Erpressungspotenzial bilden und uns Verhältnisse wie im England der siebziger Jahre drohen“, warnte Pfeiffer. „Dort haben wilde Streiks das öffentliche Leben fast komplett lahmgelegt.“ Scharfe Kritik äußerte er am jüngsten Lokführer-Streik. „Ich finde es absolut nicht in Ordnung, dass die GDL schon wieder Hunderttausende Bahnkunden in Geiselhaft nimmt, um ihre Einzelinteressen durchzusetzen“, so Pfeiffer wörtlich. „Der Streik geht auf Kosten der Allgemeinheit und in diesem Fall auch auf Kosten der Kollegen und Kolleginnen bei der Bahn.“

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion