Union und Grüne im ZDF-„Politbarometer“ weiter klar vorn

Epoch Times19. Juli 2019 Aktualisiert: 19. Juli 2019 15:58
CDU/CSU und Grüne liegen im ZDF-"Politbarometer" weiter vorn. SPD und AfD verlieren.

CDU/CSU und Grüne liegen im ZDF-„Politbarometer“ weiter klar vorn. Die Unionsparteien verbesserten sich in der am Freitag veröffentlichten Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen um einen Punkt auf 28 Prozent, die Grünen büßten einen Punkt ein und lagen bei 25 Prozent.

Die SPD verlor einen Punkt und kam auf 13 Prozent, die AfD erhielt ebenfalls einen Punkt weniger und erreichte zwölf Prozent.

FDP und Linke kämen jeweils auf acht Prozent, beide Parteien verbesserten sich um je einen Prozentpunkt. Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen weiterhin als einziges Zweier-Bündnis eine klare Mehrheit.

Gefragt wurde auch nach rechtem Gedankengut in der AfD angesichts des wachsenden Einflusses der „Flügel“-Gruppierung in der Partei. 83 Prozent aller Befragten und selbst 36 Prozent der AfD-Anhänger waren der Meinung, dass rechtsextremes Gedankengut in der AfD sehr weit oder weit verbreitet sei. 13 Prozent aller Befragten und 61 Prozent der AfD-Anhänger sahen das nicht so.

Die Politikerrangfolge wird weiter von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angeführt. Auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf erhielt sie einen deutlich verbesserten Durchschnittswert von 1,7 (zuvor 1,4). Es folgt Grünen-Chef Robert Habeck mit unverändert 1,3 vor Außenminister Heiko Maas mit 0,9 (zuvor 0,8).

Danach kommen Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 0,7 (zuvor 0,5), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit 0,4 (zuvor 0,3) und FDP-Chef Christian Lindner mit einem Wert von 0,2 (zuvor 0,3).

Leicht im Negativbereich befinden sich die CDU-Vorsitzende und neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit unverändert minus 0,1 und CSU-Chef Markus Söder mit ebenfalls minus 0,1 (zuvor 0,0). Die beiden letzten Plätze werden belegt von Horst Seehofer (CSU) mit unverändert minus 0,5 und der früheren SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles mit minus 0,8 (Juni II: minus 0,5).

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte diese Woche 1290 Wahlberechtigte. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent rund zwei Prozentpunkte. (afp)

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