Die Commerzbank erklärte, mit den Behörden zu kooperieren.Foto: Jens Kalaene/dpa

US-Aufseher räumen bei der Commerzbank das Feld

Epoch Times28. Januar 2019 Aktualisiert: 28. Januar 2019 20:23
Die Commerzbank scheint Fortschritte gemacht zu haben – die USA zogen ihren externen Beobachter von der Bank ab. Es ging um Verstöße gegen die Iran-Sanktionen.

Nach fast drei Jahren haben die US-Aufseher nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ ihren externen Aufpasser von der Commerzbank abgezogen. Dieser so genannte „Monitor“ sollte darüber wachen, welche Fortschritte die Bank im Kampf gegen Geldwäsche und Sanktionsverstöße macht. Ganz abgeschlossen ist das Verfahren noch nicht.

Eine Sprecherin der Commerzbank dementierte daher, dass der Monitor nicht mehr für die Bank tätig und das Verfahren durch die zuständige New Yorker Regierungsbehörde, das NY Department of Financial Services, wirklich beendet sei.

In der Bank jedoch wurden die Aufseher seit Monaten nicht mehr gesichtet, hieß es aus Bankkreisen. Vieles deutet nun darauf hin, dass die US-Amerikaner inzwischen weitgehend zufrieden sind mit der Commerzbank.

Das Geldhaus hatte vor einigen Jahren gegen Iran-Sanktionen verstoßen, zahlte dafür im Jahr 2015 im Rahmen eines Vergleichs 1,45 Milliarden Dollar und musste den Einsatz eines Monitors auf eigene Kosten akzeptieren. Das Institut hatte unter anderem mit einer staatlichen Reederei Geschäfte gemacht, die nach US-Erkenntnissen Massenvernichtungswaffen verschifft hatte. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion