US-Blogger: „Steckt Deutschland mit islamischen Terroristen unter einer Decke?“

Von 19. September 2018 Aktualisiert: 20. September 2018 5:25
Der US-amerikanische Blogger Daniel Greenfield hat sich in einem Beitrag mit der Frage befasst, warum sich Deutschlands Regierung trotz der überdurchschnittlichen Gewaltneigung afghanischer Einwanderer so stark gegen deren Abschiebungen sperrt. Er wittert eine tragende Rolle des BND im dortigen Nation Building.

In einem jüngst veröffentlichten Text auf seinem Blog „Sultan Knish“ hat der in Israel geborene und in New York City lebende Autor Daniel Greenfield scharfe Kritik am Umgang Deutschlands mit gewalttätigen Asylbewerbern aus Afghanistan geübt. Zudem hat Greenfield vor dem Hintergrund mehrerer schwerer Straftaten und der geringen Zahl an Abschiebungen Fragen nach allfälligen Verbindungen der deutschen Regierung zu den radikal-islamischen Taliban aufgeworfen.

„Steckt Deutschland mit islamischen Terroristen unter einer Decke?“, fragt der Blogger bereits in der Überschrift zu seinem Text. In weiterer Folge deutet er an, dass die Regierung in Berlin Taliban-Kämpfern und islamischen Extremisten möglicherweise bewusst ein ruhiges Hinterland in Deutschland eröffnen könnte.

Gleich zu Beginn seines Beitrages geht der konservative Blogger auf einige Fälle erheblicher Gewaltakte abgelehnter afghanischer Asylbewerber ein, die im Zuge der Flüchtlingspolitik der deutschen Kanzlerin Angela Merkel ab 2015 ins Land gekommen waren und die über die Grenzen hinaus Aufsehen erregt hatten.

Vom Fall Mia bis zum Messerstecher von Amsterdam

Er nennt die Fälle von Abdul Mobin D., der zu acht Jahren verurteilt wurde, weil er die 15-jährige Mia Valentin in Kandel erstochen hatte, sowie von Jawed S., der in Amsterdam auf zwei US-amerikanische Touristen eingestochen hatte, weil er über eine Beleidigung des Islam erbost war. Zudem erinnert er an den Fall Hussein K., der wegen der Vergewaltigung und Ermordung der 19-jährigen Studentin Maria Ladenburger verurteilt wurde und 2015 als angeblicher Flüchtling nach Deutschland gekommen war. Tatsächlich floh er vor einer Gefängnisstrafe, die ihm in Griechenland drohte, weil er bereits dort eine junge Frau ausgeraubt und von einer Klippe gestoßen hatte.

Selbst im Vergleich zu anderen muslimischen Asylbewerbern, schreibt Greenfield unter Berufung auf eine Analyse in der Zeitschrift „National Interest“, fielen männliche afghanische Einwanderungswillige durch eine besonders hohe Neigung zu Gewalttaten gegen Leib und Leben sowie gegen die sexuelle Selbstbestimmung auf.

Der zunehmende Druck aus der Bevölkerung habe Merkel kurzzeitig dazu veranlasst, mehr Abschiebungen ausreisepflichtiger Afghanen anzustoßen. Ein folgenschwerer Bombenanschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul im Vorjahr habe jedoch diese kurzzeitige Maßnahme zur Beruhigung der Bevölkerung wieder beendet. Zu diesem Zeitpunkt hatte Deutschland gerade einmal 200 Afghanen abgeschoben, deren Asylantrag abgelehnt worden war oder die durch erhebliche Gewalttaten Aufsehen erregt hatten.

BND mehrfach von Partnerdiensten vor Anschlag gewarnt worden

Daniel Greenfield erwähnt, dass der deutsche Auslandsgeheimdienst in den fünf Monaten vor der Tat aus vier verschiedenen Quellen vor einem solche Anschlag gewarnt worden wäre. Sechs Tage vor dem Anschlag erging eine Warnung an die Botschaft, die auch rechtzeitig in der Lage gewesen wäre, das Personal zu evakuieren. Stattdessen habe die Regierung unter dem Druck von links den Anschlag zum Anlass genommen, die Abschiebungen nach Afghanistan weitgehend zum Stillstand zu bringen. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Regierung in Berlin den Anschlag zum Vorwand genommen habe, die Abschiebungen zu stoppen, weil sie diese selbst gar nicht gewünscht habe.

Die derzeitige Rechtslage verhindert auch, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bestätigt, dass Tausende von Taliban-Kämpfern abgeschoben werden könnten, die in Deutschland Asyl beantragt hatten. Einer dieser Taliban-Kämpfer, Abdol M., wurde Anfang des Jahres zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er in Afghanistan einen US-Soldaten getötet hatte.

Dass Deutschland für die Taliban so attraktiv erscheint, liegt, glaubt man Greenfield, nicht nur daran, dass sich die Großzügigkeit der Kanzlerin schnell in der Welt herumgesprochen hatte. Vielmehr gäbe es eine klandestine Beziehung zwischen den Taliban und dem deutschen Auslandsgeheimdienst. Nicht von ungefähr hatte Deutschland den Anstoß zu diplomatischen Gesprächen westlicher Länder mit den Taliban gegeben und Taliban-Führer auf deutschem Boden empfangen.

Das Ende der Abschiebungen infolge des Anschlags in Kabul habe nicht nur einen günstigen Effekt für die Taliban-Kämpfer in Deutschland gehabt, sondern auch abgelehnten Asylbewerbern wie Jawed S. und Abdul D. eine Bleibeperspektive ermöglicht. Während die Anerkennungsquote afghanischer Asylbewerber in Deutschland weiter im Sinken begriffen sei, treffe Gleiches auch auf die Zahl der Abschiebungen zu.

Offene Grenzen – kein Naturgesetz

Nicht der Terrorismus sei es, der keine Grenzen kenne, kommentiert Greenfield mit Bezug auf den Ausspruch Merkels in Reaktion auf den Anschlag von Kabul, es sei Merkels Deutschland, das keine Grenzen habe. Zudem habe das Fehlen von Grenzen innerhalb der EU dem Islam-Extremisten Jawed S. ermöglicht, auf zwei US-Touristen in Amsterdam einzustechen.

Greenfields Resümee lautet:

„Terrorismus muss nicht überall sein. Besonders gilt das für islamischen Terrorismus, der keine autochthone politische Bewegung ist in Europa, Kanada, Australien oder Amerika, sondern sich nur durch Migration verbreiten kann. Ohne offene Grenzen, ohne die Infrastruktur des islamischen Terrorismus in Migranten- und Flüchtlingscommunitys, bis hin zu Moscheen, die neue Konvertiten entgegennehmen, wäre der islamische Terrorismus in Kabul, aber nicht in Berlin.“

Wenn es keine Grenzen gäbe, wenn Abschiebungen zahnlos blieben, wenn die Rechte von Einwanderern wichtiger wären als die der ursprünglichen Bevölkerung, dann habe der radikal-islamische Terror tatsächlich keine Grenzen. Es sei Merkels Politik, die Abdul D., Jawed S. oder Hussein K. ihre Taten erst ermöglicht habe, meint der Blogger, und schließt mit den Worten:

„Terrorismus kann Grenzen haben. Alles, was man tun muss, um Leben zu retten, ist diese Grenzen zu schützen.“

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