Verfassungsschutz beobachtet 90 „Hinterhofmoscheen“ in Deutschland

Epoch Times2. Mai 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 5:30
Rund 90 radikale Moscheen würden derzeit in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet. Davon betroffen seien vor allem die sogenannten "Hinterhofmoscheen". Dort würden selbst ernannte Imame zum Dschihad aufrufen.

In Deutschland gibt es rund 90 Moscheegemeinden die laut Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen unter geheimdienstlicher Beobachtung stehen. Dies seien überwiegend arabischsprachige Gebetshäuser. 

"Wir haben Sorge, dass es viele islamistische Moscheegemeinden in Deutschland gibt, die wir auch in den Blick nehmen müssen", sagte Maaßen, am Montag im ARD-"Morgenmagazin".

Dies seien "Hinterhofmoscheen, wo selbst ernannte Imame, selbst ernannte Emire eine Klientel von Anhängern um sich scharen, und wo sie ihre Hassreden von sich geben und wo sie auch aufwiegeln zum Dschihad", fügte Maaßen hinzu.

Man dürfe aber "religiöse Extremisten und Muslime nicht in einen Topf werfen", betonte der Verfassungsschutzpräsident eindringlich. 

Bei der am Montag stattfindenden Tagung des Verfassungsschutzes in Berlin, standen vor allem die Aktivitäten der Terror-Miliz Islamischer Staat in Deutschland im Mittelpunkt der Diskussionen zwischen Vertretern der Geheimdienste und Polizeibehörden. "Natürlich schauen wir uns den IS an", sagte Maaßen und fügte hinzu: "Was wir uns nicht anschauen, sind die Muslime in Deutschland."

Darüber hinaus forderte der Präsident der Behörde für Deutschland eine "Koalition gegen Extremismus" in Zusammenarbeit mit Muslimen. (so) 

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