Verfassungsschutz: Erfolge im Kampf gegen „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“

Rund 300 „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“ wurde zwischen März und Ende Juni 2018 ihre waffenrechtliche Erlaubnis entzogen, erklärt der Verfassungsschutz. Die Zahl der Menschen in dieser "Szene" steigt unterdessen weiter an.
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Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.Foto: Michael Kappeler/dpa
Epoch Times11. August 2018

Im Kampf gegen „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ sieht der Verfassungsschutz Erfolge bei deren Entwaffnung. Die Zahl der „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ steigt unterdessen weiter an.

Die Zahl der als Inhaber einer Erlaubnis zum Führen von Jagd-, Sport- oder anderen Schusswaffen bekannten Menschen hat laut Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) deutlich die 1000er-Marke unterschritten, „nichtsdestotrotz ist der Grad der Bewaffnung der Szene weiterhin hoch.“

Nachdem Ende März noch 1200 Menschen dieser Gruppe die Erlaubnis zum Führen von Jagd-, Sport- oder andere Schusswaffen hatten, waren Ende Juni nach BfV-Angaben noch 920 Männer und Frauen als Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse bekannt. 2017 lagen entsprechende Informationen sogar für etwa 1650 Szenemitglieder vor.

Rund 300 „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“ wurde ihre waffenrechtliche Erlaubnis demnach allein zwischen März und Ende Juni 2018 entzogen.

„Bei der Entziehung waffenrechtlicher Erlaubnisse werden Erfolge sichtbar“, sagte BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen dpa in Berlin. „Dennoch müssen wir diese Szene weiterhin genauestens im Blick behalten.“

„Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ erkennen die Bundesrepublik, das Grundgesetz, Behörden und Gerichte nicht an. Auch ihr Interesse an Waffen macht den Sicherheitsbehörden Sorgen. (dpa)



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