„Verbindliche Zusage“
Verkehrsunternehmen verlangen „mehrjährige Finanzierungszusage“ für Deutschlandticket
Bund und Länder hatten sich beim Deutschlandticket zunächst auf eine Finanzierung nur für dieses Jahr verständigt. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hat Union und SPD aufgefordert, in ihren Koalitionsverhandlungen eine langfristige Fortführung des Deutschlandtickets zu vereinbaren.

Das Deutschlandticket könnte teurer werden.
Foto: Boris Roessler/dpa
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat Union und SPD aufgefordert, in ihren Koalitionsverhandlungen eine langfristige Fortführung des Deutschlandtickets zu vereinbaren.
„Branche und Fahrgäste brauchen endlich eine verbindliche mehrjährige Finanzierungszusage, damit das Potenzial des Tickets voll ausgeschöpft werden kann“, sagte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff den Zeitungen der Funke Mediengruppe nach Angaben vom Sonntag. Schon jetzt sei das Ticket „eine Erfolgsgeschichte, die den Zugang zum ÖPNV für die Bürgerinnen und Bürger vereinfacht“.
Zuletzt hatten sich Bund und Länder nur für dieses Jahr auf eine Finanzierung verständigen könne. Dafür war der Preis des Deutschlandtickets Anfang des Jahres von 49 auf 58 Euro monatlich erhöht worden.
Die SPD will das Deutschlandticket dauerhaft zum aktuellen Preis anbieten, ergänzt durch vergünstigte Tarife für Familien, Studenten oder ältere Menschen.
CDU-Chef Friedrich Merz ist grundsätzlich für eine Weiterführung, stellt dies aber ausdrücklich unter den Vorbehalt einer möglichen Finanzierung. Aus der CSU kamen immer wieder Vorbehalte gegen die Weiterführung. (afp/red)
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