Bundesverteidigungsministern Ursula von der Leyen spricht auf der Trauerfeier für die bei einem Hubschrauberabsturz in Mali getöteten Bundeswehrsoldaten. 3. August 2017 im Kaiserlichen Dom St. Peter in Fritzlar.Foto: SWEN PFORTNER/AFP/Getty Images

Von der Leyen bei Trauerfeier: Die getöteten Soldaten waren „tapfere und herausragende Piloten“

Epoch Times3. August 2017 Aktualisiert: 3. August 2017 15:16
Am Mittwoch musste sie krankheitsbedingt einen Talkshow-Auftritt absagen. An der heutigen Trauerfeier für die zwei in Mali getöteten Bundeswehrsoldaten nimmt Ursula von der Leyen aber teil. Die Familien haben sich schon unter Ausschluss der Öffentlichkeit von den zwei umgekommenen Soldaten verabschiedet.

+++ UPDATE +++

Um 13.00 Uhr begann die Trauerfeier für den 33-jährigen Major und einen 47-jährigen Stabshauptmann im Dom im nordhessischen Fritzlar. Die beiden wurden am Mittwoch vergangener Woche bei einem Hubschrauberabsturz in Mali getötet.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit verabschiedeten sich die Familien von den zwei umgekommenen Bundeswehrsoldaten. Für eine halbe Stunde waren sie am Mittag mit den Särgen im Kaiserlichen Dom St. Peter allein. Dann begann dort die offizielle Trauerfeier.

Von der Leyen: Die beiden waren „tapfere Soldaten und herausragende Piloten“

Trotz Krankheit fuhr Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu dem Gottesdienst und würdigte dort die beiden Bundeswehrsoldaten.

Der 33-jährige Major und der 47-jährige Stabshauptmann seien „tapfere Soldaten und herausragende Piloten“ gewesen, „die ihren Beruf aus vollem Herzen ausgeübt haben“, sagte von der Leyen.

„Wir verneigen uns vor ihren Leistungen, vor diesem höchsten Opfer, das sie im Namen der Bundesrepublik Deutschland erbracht haben“, fügte sie hinzu.

Die CDU-Politikerin hatte am Mittwochabend ihre Teilnahme an der ZDF-Sendung „Dunja Hayali“ kurzfristig abgesagt. Die Moderatorin Dunya Hayali sagte, von der Leyen sei von ihrem Truppenbesuch in Mali zurückgekehrt „und hat sich leider etwas eingefangen“. Die Ministerin „war gerade hier noch bei uns, aber ein heftiger Fieberschub hat ihren Besuch dann kurzfristig doch unmöglich gemacht“. Zu der Erkrankung machte das Verteidigungsministerium keine Angaben.

„Der Einsatz für den Frieden in Mali ist gefährlich“

Von der Leyen hatte die in Mali stationierten Bundeswehrsoldaten besucht. Die Ursache für den Hubschrauberabsturz sei noch nicht geklärt.

Die Bundeswehr unterstützt im malischen Gao die UN-Mission Minusma, die als einer der gefährlichsten UN-Einsätze weltweit gilt. Ziel ist die Stabilisierung des krisengeschüttelten Landes. Außerdem unterstützt die Bundeswehr eine EU-Ausbildungsmission in Mali.

„Der Einsatz für den Frieden in Mali ist gefährlich“, sagte die Verteidigungsministerin in ihrer Trauerrede. „Und er ist von hoher Bedeutung.“ (afp/dpa)

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