Der Bundesvorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt.Foto: Oliver Berg/dpa

Vorbereitung auf Corona-Krise: Wendt macht Bundesregierung schwere Vorwürfe

Epoch Times22. März 2020 Aktualisiert: 22. März 2020 21:35
Rainer Wendt macht der Bundesregierung schwere Vorwürfe. Selbst aus ihren eigenen Seuchen-Planspielen habe die Regierung offenbar nichts gelernt.

Nachdem das Robert-Koch-Institut verkündet hat, dass die Beatmungsplätze für Corona-Kranke knapp werden und noch immer nicht genügend Schutzausrüstung für Ärzte in Deutschland vorhanden sei, hat der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, der Bundesregierung schwere Vorwürfe gemacht.

„Deutschland war auf den Seuchenfall Corona nicht vorbereitet“, sagte Wendt der „Bild“. Und weiter: „Es gab und gibt weder genug Schutzanzüge, noch genug Schutzmasken oder Gummihandschuhe und das ist nur die Spitze des Eisbergs.“

Das „Komplettversagen“ der Bundesregierung zeige sich vor allem beim Mangel an Tests für COVID-19-Infektionen. „Diese grobe Fahrlässigkeit gefährdet Menschenleben.“

Fahrlässigkeit wider besseres Wissen

Bis heute habe sich noch immer nichts daran geändert. Der Gewerkschafter fordert daher eine nationale Seuchen-Reserve: „Deutschland muss zu jeder Zeit Schutzausrüstung, Beatmungstechnik und andere wesentliche Dinge für den Seuchenfall vorhalten.“ Die heimische Produktion dieser elementaren Dinge müsse hochgefahren und ein Verkauf der Produkte ins Ausland streng quotiert werden.

Der Polizeiexperte warf der Regierung auch vor, wider besseres Wissen fahrlässig gehandelt zu haben.

Selbst aus ihren eigenen Seuchen-Planspielen LÜKEX im Jahr 2007 hat die Bundesregierung offenbar nichts gelernt“, sagte Wendt der „Bild“.

Bereits damals habe sich das drohende Behördenversagen im Krisenfall, die mangelhafte Vorratshaltung an Schutzausrüstung und an anderen Dingen des täglichen Bedarfs gezeigt. „Alles, was jetzt die Krise verschärft, war vorhersehbar. Wenn jetzt wieder keine Lehren gezogen werden, droht noch in der Corona-Krise der GAU.“

Der DPolG-Chef fordert trotzdem eine stärkere Rolle des Bundes im Seuchenfall. „Was wir jetzt brauchen ist ein zentral-gesteuertes Vorgehen: Der Bund muss in einer solchen Lage den Ländern weisungsbefugt sein. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel Bayern Spielplätze sperrt und strenge Ausgehbeschränkungen verhängt und in Berlin die Massen weiter im Park grillen.“ (dts)

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