Wachsende Kriminalität um Asylunterkunft in Braunschweig

Von 6. April 2017 Aktualisiert: 6. April 2017 10:48
Nahe der Landesaufnahmebehörde Braunschweig, ist, wegen vermehrter Einbrüche die Anzahl der Streifenfahrten erhöht worden. Die Polizei plant, die Bevölkerung über die zunehmende Gefahr - und wie man sich schützen kann - zu informieren. Bei den Einbrüchen handelt es sich um Taten, die mutmaßlich von Asylbewerbern begangen werden.

Einen starken Zuwachs an Wohnungseinbrüchen nahe der Landesaufnahmebehörde Braunschweig, meldet die Polizei der Stadt. Seit einigen Wochen würde man bemerken, dass sich die Taten im Nordosten Kralenriedes konzentrieren, so der Polizeisprecher Joachim Grande zur „Braunschweiger Zeitung“.

Noch könne die Polizei über die Täter nur spekulieren. Dennoch spreche einiges dafür, dass es Asylsuchende seien. Allein vergangenes Wochenende gab es vier Einbrüche. Es konnte ein Montenegriner festgenommen werden, der in ein Haus in Weddel einbrechen wollte. Er ist in der Aufnahmebehörde gemeldet.

Ebenso markant sei auch der Anstieg an Diebstählen, die eindeutig Migranten zuzuordnen wären. Erst am Montag hatte die Polizei einen Dieb in einem großen Bekleidungshaus festgenommen, der aus Bosnien-Herzegowina stammt.

Polizei informiert über Schutzmaßnahmen

Die Exekutive müsse aufpassen, „dass es uns nicht entgleitet“, mahnt Sprecher Grande. Nun fahre die Polizei vermehrt Streife und plant die Bewohner zu informieren, wie man sich schützen kann. Ein Infomobil zum Thema wurde bereits 2015 aufgestellt. Damals war zeitgleich mit der Überbelegung der Behörde die Zahl der Wohnungseinbrüche angestiegen.

Bereits im Mitte Februar hatte Kripo-Chef Ulf Küch davor gewarnt, dass in der Aufnahmebehörde der Stadt immer mehr Menschen wegen ihrer schlechten Bleibeperspektive in die Kriminalität abrutschen würden.

Siehe auch:

Freiburg nach dem Mord: Multikulti und die Flüchtlinge – Was hat sich verändert?

Dramatisch: Asylbewerber als neue Highscore-Kriminelle – Polizeipräsidiums Mannheim veröffentlicht Crime-Report 2016

Weggeschaut: Minderjährige Flüchtlinge auf der Straße – Politik setzt Kostenschere bei Betreuung an

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