Weihnachtsaktion

Weihnachtsangebot:
Verschenken Sie 6 Monate für 59 €

The Epoch Times The Epoch Times

Kein Abo

Läuft automatisch aus.

Wagenknecht fürchtet „Gesundheitsdiktatur“ – Lafontaine nennt Lauterbach „Covid-Heulboje“

Epoch Times23. August 2021
Linke-Politikerin Wagenknecht würde „jedem mit einem hohen Risiko raten, sich impfen zu lassen“. Findet aber den „Druck, der jetzt auf Ungeimpfte ausgeübt wird, unsäglich“.

Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht sieht mit Sorge auf die derzeitige Coronapolitik der Bundesregierung. Sie ergebe „einfach keinen Sinn“, zudem gebe es „gebrochene Versprechen und Widersprüche ohne Ende“, sagte Wagenknecht am Donnerstag (19. 8.) nach Angaben der „Berliner Zeitung“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn hätten wiederholt versprochen, dass es keinen Impfzwang gebe. Aber „wie freiwillig“ sei die Impfung noch, wenn „Ungeimpfte demnächst für jede Teilnahme am öffentlichen Leben“ Tests vorlegen müssten, die ab Oktober zudem noch kostenpflichtig werden, kritisiert die Linken-Politikerin. „Den Druck, der jetzt auf Ungeimpfte ausgeübt wird, finde ich jedenfalls unsäglich“, sagt Wagenknecht weiter.

Wagenknecht warnt vor „Gesundheitsdiktatur“

Die Regierung müsste dann „konsequenterweise auch das Rauchen oder das Trinken von Alkohol verbieten“. Das aber „wäre der Weg in eine Gesundheitsdiktatur, zu der wir hoffentlich nie werden“, sagte sie.

Inzwischen sei auch klar, so Wagenknecht, dass sich auch Geimpfte erneut mit dem Coronavirus infizieren und andere anstecken könnten. Sie frage sich, wie neue Hotspots entdeckt werden sollen, wenn kostenfreie Testmöglichkeiten abgeschafft würden.

„Wer sich gegen das Coronavirus impfen lässt, schützt also in erster Linie sich selbst vor schweren Krankheitsverläufen“, so Wagenknecht weiter. Darüber sollte „jede und jeder aufgeklärt werden und die Möglichkeit zur Impfung mit dem bevorzugten Impfstoff erhalten, nicht mehr und nicht weniger.“

Die Politikerin hat die Impfpolitik der Bundesregierung bereits mehrfach kritisiert. Kürzlich sagte sie in der ZDF-Sendung mit Markus Lanz, dass ihr der „Panikmodus“ nicht gefiele, der seit Corona herrschen würde. Zwar würde sie „jedem mit einem hohen Risiko raten, sich impfen zu lassen“, so die Politikerin, allerdings störe sie „der moralische Druck, der aufgebaut wird“.

Anlass zur Diskussion hatte ein Facebook-Post ihres Mannes, Oskar Lafontaine gegeben, der den SPD-Politiker Karl Lauterbach als eine „Covid-Heulboje“ bezeichnete. „Lauterbach und sogenannte Experten“, hieß es dort, würden mithilfe der Delta-Variante „Schreckensszenarien“ in die Welt setzen, um „möglichst viele Leute zu impfen“ und „den nächsten Lockdown vorzubereiten.“ (nw)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion