Foto: Lennart Preiss/dapd

Wasser steigt weiter in Brandenburg

Epoch Times29. September 2010 Aktualisiert: 29. September 2010 9:38

Das Hochwasser von Sachsen hat sich inzwischen bis nach Brandenburg ausgedehnt. Besonders kritisch sieht Wolfgang Genehr vom Landesamt in Cottbus die Lage an der Schwarzen Elster. Hier hat das Wasser bereits einige Deiche überspült. In Bad Liebenwerda übertraf der Wasserstand bereits die Alarmstufe vier um 20 Zentimeter. Die A13 Berlin-Dresden wurde am Mittwochmorgen bei Ruhland von der Polizei wegen Überflutungen gesperrt.

Während das Wasser in Sachsen mancherorts zurückgeht, steigen die Wasserstände an Spree und Oder, sowie an der nördlichen Neiße. In Herzberg an der Schwarzen Elster könnte bis zum Mittag die höchste Alarmstufe erreicht werden. In den Hochwassergebieten bemühten sich bis zu 240 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk um das Abpumpen vom Wasser an besonders gefährdeten Stellen.

Laut Genehr kenne die Situation kein historisches Vorbild. In den letzten fünfzig Jahren habe es im Süden Brandenburgs niemals flächendeckend so viel Regen gegeben. Die Böden seien überall bis oben hin gesättigt und könnten kein zusätzliches Wasser mehr vertragen.

Im Landkreis Meißen blieben die Pegelstände nach Angaben des Lagezentrums der Polizei vorerst unverändert. Der Katastrophenalarm besteht zunächst weiter. An der Talsperre Quitzdorf bei Niesky im Kreis Görlitz verhinderte ein automatisches Entlastungssystem das Überlaufen, das Wasser lief teilweise in die umliegende Region ab. Im gesamten Landkreis waren rund 350 Helfer der Feuerwehr im Einsatz. (mcd)

Foto: Lennart Preiss/dapd


Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion