Bundeswehr.Foto: Getty Images

Druck auf von der Leyen: Wehrexperten wollen Bundeswehr von Flüchtlingshilfe entbinden

Epoch Times1. Januar 2016
In der Koalition wächst der Druck auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die rund 7.500 eingesetzten Bundeswehrsoldaten von der Arbeit in der Flüchtlingshilfe zu entbinden.

In der Koalition wächst der Druck auf Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die rund 7.500 eingesetzten Bundeswehrsoldaten von der Arbeit in der Flüchtlingshilfe zu entbinden: "Wir können nicht Tausende Soldaten zur Bewältigung der Flüchtlingskrise einsetzen", sagte der CSU-Verteidigungsexperte Florian Hahn dem "Spiegel". "Unsere Soldaten werden in einer steigenden Zahl von Auslandseinsätzen dringender gebraucht." Die Hilfsmaßnahme in Verwaltungseinrichtungen, so Hahn, "muss nun enden".

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), sagte, die Maßnahmen könnten "keine Daueraufgabe für die Bundeswehr" sein. "Ich erwarte, dass im Laufe des kommenden Jahres der Großteil dieser Hilfe nicht mehr benötigt wird", so Bartels. "Zivile Behörden müssen diese Aufgabe übernehmen." Die Bundeswehr hilft Flüchtlingen seit Mitte September mit Transporten, Sanitätsdiensten und Essensausgabe und stellt Kasernen als Unterbringung zur Verfügung.

(dts Nachrichtenagentur)

Weitere Artikel:

Migranten in deutschen Kasernen: Flüchtlingshilfe der Bundeswehr in Deutschland



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion