Welches Wissen braucht ein echter CEO?

Von 18. Juni 2013

Die Unternehmensleistung steht in direktem Zusammenhang mit dem aufgabenspezifischen Wissen eines  Vorstandsvorsitzenden (CEO). Über die Beziehungen zwischen den Aufgaben und Rollen eines Vorstandsvorsitzenden sowie dem dafür von ihm benötigten Wissen und die darauf bezogenen Implikationen für den Unternehmenserfolg innerhalb seiner Amtszeit schrieb nun Stefan Frisch, 25, seine Masterarbeit und erhielt dafür prompt den KARL-KOLLE-Preis 2011 für strategisches Management der Handelshochschule Leipzig (HHL).

Die Zusammenhänge innerhalb der Leader Life Cycle Theory (Lebenszyklus-Theorie des Managers) beschreiben, dass ein CEO innerhalb seiner Amtszeit verschiedene Phasen durchläuft. So muss etwa ein neuer Vorstandsvorsitzender erst das Unternehmen und seine Strukturen kennenlernen und wird in einem stabilen Firmenumfeld nicht so produktiv sein wie seine Kollegen, die bereits mehrere Jahre im Geschäft sind. Ein wesentlicher Einflussfaktor auf diese Lernphase ist das aufgabenspezifische Wissen.  Ein CEO, der bereits vorher in einem ähnlichen Job gearbeitet hat, verfügt über einen höheren Wissenstand und hat damit einen Vorteil gegenüber „Neulingen“.

Das aufgabenspezifische Wissen innerhalb der Leader Life Cycle Theory ist elementar und damit eine akkurate Messgröße für zukünftige empirische Studien zu diesen Persönlichkeitsfaktoren, die über die persönliche und fachliche Eignung entscheiden.

 

Artikel erschienen in The Epoch Times Print Nr. 290



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