Werl: „Du Ungläubiger! – Du Schwein!“ – Gemeindepriester im Lidl wüst beschimpft

Von 2. November 2017 Aktualisiert: 2. November 2017 18:35
Unglaubliche Erlebnisse eines katholischen Priesters in einem Lidl in Werl bei Dortrmund.

Der Fall ereignete sich im Oktober 2017 in Werl, knapp 40 Kilometer östlich von Dortmund.

Die „Pfarrnachrichten der katholischen Probstei Werl [PDF]“ berichteten in ihrem aktuellen 14-tägigen Pfarrbrief über ein Erlebnis ihres Gemeindepriesters in einem Supermarkt in Werl:

Der Geistliche hatte sich am frühen Nachmittag eines nicht näher bezeichneten Oktobertages in der „üblichen priesterlichen Alltagsdienstkleidung“ nach dem Einkaufen im gut gefüllten Lidl an der Kasse angestellt:

Direkt vor mir war eine Dame, vermutlich (?) Herkunft, mit einem langen beige-braunen Mantel bekleidet und einem dunkelbraunen Kopftuch. Sie legte gerade die Ware auf das Kassenband. Plötzlich kam (offensichtlich) der Ehemann dieser Frau dazu. Als er mich sah, begann er mich in seiner Muttersprache zu beschimpfen.“

(Priester in Werl)

Es sei eindeutig eine Beschimpfung gewesen, so der Mann. Er habe nicht darauf reagiert.

Dann habe der Ehemann an seinen Einkaufswagen gefasst, diesen geschüttelt und hin und her geschoben. Dabei schimpfte er weiter.

Daraufhin fühlte ich mich aufgefordert, zu reagieren und sagte dem Herrn mit normal höflichem Ton, dass er ruhig in deutscher Sprache mit mir sprechen könne, da ich die durchaus verstünde.“

(Priester)

Daraufhin konnte der Mann plötzlich auch auf Deutsch schimpfen: „Du Ungläubiger!“, „Du Schwein!“

Der Priester in Not wählte kommentarlos die Nummer der Polizei.

Zu seiner Überraschung sah sich diese nicht als zuständig an. Auch von den „Umstehenden hat niemand etwas dazu gesagt“.

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