Widerstand gegen Moschee-Bau: Hachenburger Lokalpolitiker aufgefordert Deutschland zu verlassen

Epoch Times7. Dezember 2016 Aktualisiert: 7. Dezember 2016 10:20
Die Hachenburger Lokalpolitiker wurde von Mitgliedern der Kleinpartei "Der III. Weg" schriftlich aufgefordert Deutschland zu verlassen. Das Schreiben sei ein "Gutschein für die Ausreise aller Befremdungsbefürworter Richtung Afrika". Grund der Aufforderung könnte der geplante Moscheen-Bau in Hachenburg sein.

In Hachenburg macht sich der Widerstand gegen die Politik der dortigen Stadtregierung breit. Die 22 Mitglieder des Stadtrates von Hachenburg in Rheinland-Pfalz erhielten Post von der Kleinpartei „Der III. Weg“.

In den Schreiben habe die Partei die Lokalpolitiker aufgefordert Deutschland zu verlassen – Per Boot, Flugzeug oder über die Balkanroute, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hachenburg, Peter Klöckner (SPD), berichtet „Focus-Online“.

„Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“, heißt es demnach in den Schreiben. Und: „Gutschein für die Ausreise aller Befremdungsbefürworter Richtung Afrika“.

Der SPD-Politiker bezeichnete die Schreiben als „widerlich und menschenverachtend“, so „Focus“ weiter. Demnach vermutet Klöckner, dass die Nachricht etwas mit dem geplanten Moschee-Bau des islamischen Kulturvereins Hachenburg zu tun hat. Hinter dem Verein steht die umstrittene türkisch-islamische Ditib-Gemeinde.

In den vergangenen Monaten kam es wegen des geplanten Moscheen-Bau zu Demonstrationen. Aber nicht nur die Mitglieder der Partei „Der III. Weg“ sprechen sich gegen das Projekt aus, sondern auch andere Einwohner von Hachenburg.

Anwohner sammeln Unterschriften gegen Minarette und Dachkuppeln

Die Ditib-Gemeinde hatte in diesem Jahr bereits ihren zweiten Versuch gestartet, einen Moschee-Bau in Hachenburg voranzutreiben, schreibt der „Focus“. Der geplante Bau habe kontroverse Diskussionen hervorgerufen – gescheitert sei das Vorhaben aber daran, dass die Nutzung des Grundstückes laut Grundbuch Hachenburgs Schützenverein zugeteilt war.

Auch der erneute Versuch der islamischen Gemeinde eine Moschee in Hachenburg zu errichten stößt auf Widerstand: Dem Bericht zufolge, baten rund 40 Anwohner mit einer Unterschriftensammlung die Bauverwaltung, keine Minarette oder sichtbaren Dachkuppeln zu genehmigen.

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