„Wir verlieren jeden Tag bares Geld“ – Bauernprotest vor Edeka-Zentrallager in Wiefelstede

Von 24. November 2021 Aktualisiert: 25. November 2021 18:31
„Wir verlieren jeden Tag bares Geld auf den Höfen“ und „am Ende des Tages ist der Verbraucher genauso arm dran wie wir Bauern“, sagt Landwirt Jan-Bernd Stolle im Interview mit Rebecca Sommer. Seit den bundesweiten Bauern-Protesten, die 2019 im ganzen Land entflammten, hat sich die Lage dramatisch zugespitzt und verschlechtert. „Ich bin erschrocken, wie viele Landwirte, Kollegen, aufgehört haben, ihre Höfe schließen mussten.“

Seit Donnerstag, den 18.11.2021 stehen die Bauern mit ihren Treckern wieder vor dem Edeka-Zentrallager in Wiefelstede, wo vor zwei Jahren schon der erste Auftaktprotest der bundesweiten Belagerungen vor den Lebensmitteleinzelhandel-Zentrallagern stattgefunden hat. Aufgrund des Drucks entstand der Agrardialog, der den Handel mit den echten Generationsbauern an einen Tisch gebracht hatte.

„Wir kriegen für unsere hochwertigen Produkte nicht einmal den Kostenbeitrag, also, was das uns in der Herstellung kostet“, bemängelt Stolle, der auch am Agrardialog beteiligt war. Der Handel hat im September den Dialog aufgekündigt, weswegen die verzweifelten Landwirte nun vorerst bis Weihnachten erneut vor dem Zentrallager verharren wollen.

Rebecca Sommer: Moin Jan-Bernd. Mir kommt es vor wie gestern,  2019,  2020. Wieso demonstriert ihr immer noch und warum heute?

Jan-Bernd Stolle: Wieso wir immer noch protestieren? Weil sich die Lage für die Landwirtschaft insbesondere für die Viehhaltung seit den letzten Demos noch massiv verschlechtert hat.

Viele Bauern haben schon resigniert. Das merkt man in den Gruppen, das merkt man allgemein, man merkt das an den Leuten, mit denen man sich außerhalb der Landwirtschaft unterhält und die an der Landwirtschaft noch ein bisschen Geld verdienen. Man merkt es an der Zahlungsmoral (Anmerkung: Weil die hochverschuldeten Bauern mit der Bezahlung von Rechnungen hinterherhinken). Wir versuchen jetzt nochmal die Leute aufzuwecken. Edeka war schon immer Anlaufpunkt unserer Proteste in den letzten ein, zwei Jahren, um nochmal etwas für die Landwirtschaft rauszuholen.

Sommer: Mir haben Bauern erzählt, dass hier in Niedersachsen das eigentlich angefangen hat, mit der Besetzung der Zentrallager von Edeka?

Stolle: Ja, das ist ja nun schon gut zwei Jahre her. Das war auch hier bei diesem Zentrallager von Edeka. Damals machte Edeka diese Werbung mit Otto „Jedes Dorf oder jede Stadt hat einen Preis verdient, nämlich den günstigsten“.

Und da ist den Landwirten quasi der Kopf geplatzt und sie haben hier ganz spontan das Lager dichtgemacht. Daraufhin hat Edeka die Plakataktion fallen lassen. Ja, alles gut aber für die Landwirtschaft hat sich trotzdem nichts geändert. Das System ist immer noch das gleiche.

Wir kriegen für unsere hochwertigen Produkte nicht das, was es uns in der Herstellung kostet. Und so geht das nicht weiter. Die Situation hat sich seit den letzten Demos im letzten Jahr sogar noch massiv verschlechtert.

Nicht nur im Schweinebereich, weil unsere Produktionskosten gestiegen sind. Was wir im Schweinebereich oder momentan auch im Veredelungsbereich kriegen, ist katastrophal.

Ich bin erschrocken, wenn man die Berufskollegen wieder sieht und danach fragt, wo der eine oder andere geblieben ist, dann heißt es, viele Landwirte haben aufgehört, darunter viele große Familienbetriebe.

Das müsste eigentlich jedem zu denken geben. Mir gibt es zu denken, dass die Landwirte den Kopf nicht mehr hoch kriegen. Viele denken nicht mehr an die Zukunft zumindest nicht als Landwirt. Wir müssen mal sehen, was heute hier bei dieser ganzen Geschichte rauskommt.

Sommer: Der Agrardialog zwischen dem Lebensmitteleinzelhandel und Landwirten, entstand der aufgrund von diesen Zentrallagerbesetzungen?

 Stolle: Ja, das kann man so sagen. Das war ein Ergebnis von diesen Zentrallager-Demos, die dann ja hier gerade im Nordwesten besonders waren.

Und wir sind dann auch hier speziell nach der letzten Lebensmitteleinzelhandels-Dmonstration von Edeka angerufen worden, von Herrn Moser. Daraufhin hatten wir dann einen Gesprächstermin in Echtzeit und nicht per Videokonferenz vereinbart. So kommen die Emotionen auch besser rüber und da merkte man gleich, dass der Lebensmitteleinzelhandel nicht unbedingt in unserem Sinne unterwegs ist. Da wurde nur taktiert und nur mal rausgefiltert „wer ist wohl bereit, noch ein bisschen länger am Verhandlungstisch zu sitzen, und wer schnell zu Ergebnissen kommen möchte“.

Und dann? Jetzt scheint der eine oder andere zu merken, dass diese 8, 9 Monate Findungs- und Diskussions- und Ausarbeitungzeit vielleicht in manchen Bereichen auf einem guten Weg war, aber bei den landwirtschaftlichen Betrieben kommt immer noch kein Geld an.

Die hatten letzten Winter schon wenig Zeit, da kommen wir wieder zu dem Thema wie viele Landwirte schon aufgehört haben. Und die übrigen haben jetzt noch weniger Zeit zu verlieren. Im Schweinebereich brauchen wir gar nicht mehr drüber zu reden, das ist ruinös, was wir machen.

Wir verlieren jeden Tag bares Geld auf den Höfen. Die Landwirte geben ihr Bestes. Aber wie gesagt, sind sie sehr, sehr deprimiert. Bezüglich des Agrardialogs fehlte die Transparenz. Viele Landwirte wussten gar nicht mehr, dass es einen Agrardialog gibt, weil keine Ergebnisse nach außen getragen werden durften.

Und sie waren angeblich auf einem guten Weg, so dass es zu Ergebnissen hätte kommen können. Aber dann wurde der Agragdialog, heißt es, zum Teil vom Bauernverband übernommen und soll in diese sogenannte ZKHL übergeführt werden. Das ist nicht im Sinne der Landwirte, die vor den Lebensmitteleinzelhandelzentrallagern protestiert haben.

Ich war bei den Agrardialogsgesprächen selber nicht direkt mit dabei. Dafür habe ich nicht zur Verfügung gestanden. Aber wir hatten damals klare Ziele formuliert und ein Verbändepapier übergeben, wo ganz klare Preise draufstanden. Die Hauptforderung war: schnelles Geld auf die Höfe.

Gut, da können andere sagen, das sind Träumereien. Aber wie gesagt, nach einer gewissen Zeit haben wir immer noch nichts bekommen. Warum die das jetzt (in ein neues Verhandlungsformat) überführen wollen, darüber sollen die Edeka-Leute gleich selber Rede und Antwort stehen.

Da kann sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen. Ich denke auch, die da ganz oben in diesen Verbänden sitzen, haben oft den Bezug zur Landwirtschaft verloren. Zu der bäuerlichen Landwirtschaft. Ob es daran liegt, dass sie nicht mehr in unserem Sinne unterwegs sind?

Eigentlich hätten sie merken müssen, dass wir es nur gemeinsam schaffen. Aber gerade die Landwirte hier sind oft vom Bauernverband enttäuscht worden. Ich merke nur, dass die Bauern schnelle Ziele und schnelles Geld haben wollen und dass wir für unsere hochwertig erzeugten Lebensmittel angemessen entlohnt werden.

In Deutschland, egal was irgendwelche NGOs oder sonstige Ideologen da von sich geben, erzeugen wir Bauern die besten Lebensmittel mit den höchsten Standards auf der ganzen Welt. Dafür müssen wir angemessen entlohnt werden. Das haben die Landwirte einfach verdient. Das haben die Familien verdient und mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

Sommer: Geld muss auf die Höfe, was die Bauern schon seit ewigen Zeiten fordern, kannst du das mit einem Beispiel erklären?

Stolle: Geld auf die Höfe. Damit meinen wir nicht Subventionen oder sonstige Geschichten. Wir haben gegen bestimmte Rahmenbedingungen protestiert. Als wir uns in Berlin getroffen haben, ging es um Außenschutz, um Bauern-Bashing und gegen die Düngeverordnung, die nicht wissenschaftlich und fachlich abgesichert ist. In der Diskussion spielen viele ideologische Maßstäbe eine Rolle, die nichts mit der Praxis zu tun haben.

Ganz einfach gesagt, in Deutschland kann man immer noch aus jedem Wasserhahn trinken. Wir weigern uns anzuerkennen, dass nur die Landwirtschaft für den Nitrateintrag im Grundwasser zur Verantwortung gezogen wird. Dem ist nicht so. Das weiß jeder, es gibt auch andere Nitrateinträge.

Landwirte sind daran interessiert, die Böden zu erhalten, die sie zum Teil seit Jahrhunderten in Familienbesitz haben. Sie wollen sie an die nächste Generation weitergeben und dann hat da keiner was davon, wenn man die Böden mit Gewalt, so wie das so oft dargestellt wird, mit Vermaisung, mit Antibiotika im Stall, mit Nitrat und Pestiziden behandelt.

Ich habe in meinem Leben noch keine Pestizide gespritzt auf dem Land – sondern Fungizide und Herbizide. Pestizide ist eine andere Nummer, das wird dann immer gern so reißerisch dargestellt, und das ist auf gut Deutsch alles Quatsch.

Wenn wir zukünftig diese hohen Standards erfüllen sollen, dann brauchen wir auch etwas, damit wir die Verluste ausgleichen können. Wir kommen unter diesen Bedingungen gegen die Nahrungsmittel-Importe aus dem Ausland nicht an, die unter ganz anderen Standards produziert werden.

Dann heißt es ja, die Landwirtschaft stirbt aus. Aber von dem, was sonst auf den Höfen passiert, von Menschen, die die Scham nicht mehr ertragen können und ihrem Leben ein Ende bereiten, darüber wird gar nicht diskutiert. Da gibt es viele die Selbstmord begehen.

Keiner von den Landwirten möchte, wenn man eine Jahrhunderte alte Tradition hat, der Letzte sein, der aufgibt. Die Landwirte kämpfen bis zum letzten Hemd. Viele hören viel zu spät auf und wissen dann keinen Ausweg mehr. Und das ist ein Problem für die Landwirtschaft.

Die steigenden Preise sind eine ganz andere Geschichte. Im Laden sind die Preise seit Corona für den Verbraucher 30, 40 , 50 Prozent teurer. Fleisch wird teurer, alles wird teurer, aber der Einkauf (unserer Lebensmittelprodukte) von den LEHs wird immer günstiger.

Sommer: LEHs?

Stolle: LEH, der Lebensmitteleinzelhandel. Das sind Discounter, wo sag ich mal 80 bis 90 Prozent der Deutschen wirklich einkauft. Und da sollten die Leute mal nachfragen, ob das auch regional ist und wo es herkommt.

Die Spanne zwischen Einkauf und Verkauf wird immer größer, und wir Landwirte kriegen nichts davon ab. Früher nannte man das mal System der Sozialen Marktwirtschaft. Das bedeutet eigentlich, dass alle in der Kette Geld verdienen und überleben können. Wir sind nun mal in der Lebensmittelkette das unterste Glied. Das führt langsam dazu, dass wir als Restgeldempfänger nicht mehr zurecht kommen. Wie gesagt, in den Läden wird alles teurer. Wir kriegen immer weniger.

Sommer: Okay, ihr bekommt immer weniger.  Jetzt hört man, dass ihr immer wieder protestiert, jetzt hört man, dass ihr per Agrardialog mit dem Lebensmitteleinzelhandel an einen Tisch gegangen seid und dass jetzt dieser Verhandlungsdialog vom Lebensmitteleinzelhandel aufgekündigt worden ist und in einem neuen Format weitergeführt werden soll, allerdings auf einer höheren Ebene. Und jetzt ist meine Frage, wie kann das angehen, dass der Lebensmitteleinzelhandel und die Verarbeiter nicht auf eure Forderung hören? Woran liegt das?

Stolle: Wieso die nicht auf uns hören, hat, denk ich mal, mit Profitgier zu tun. Die Politik gibt denen ja vor, was sie machen können. Sie machen nichts Illegales, der Lebensmitteleinzelhandel macht nichts Illegales. Die bewegen sich, sag ich mal, im Rahmen der Gesetze.

Ehrenwerte Kaufleute würden das vielleicht anders machen. Die gibt es heute nicht mehr. Heute herrscht die Profitgier und wenn wir nicht liefern – und da sind wir Landwirte auf dem besten Wege zu – dann wird das eben aus dem Ausland importiert und das scheint das Ziel der großen Politik zu sein. Was anderes kann ich mir als normal denkender Landwirt nicht erklären. Warum wird die Landwirtschaft runtergefahren, warum wird unser Land abhängig gemacht von Nahrungsmittelimporten? Warum soll das so sein?

Da muss sich der Verbraucher fragen, was sie davon haben? Wenn es im Ausland Krisen gibt, anscheinend muss es erst soweit kommen, werden sie sicherlich erst mal ihr eigenes Völkchen versorgen, bevor sie Nahrungsmittel nach Deutschland bringen. Aber das scheinen die Leute nicht zu verstehen, weil die Regale ja voll sind und jetzt warten wir mal ab.

Am Ende des Tages ist der Verbraucher genauso arm dran wie wir. Dann gibt es nämlich keine regionale Landwirtschaft mehr, egal, ob sie größer geartet war oder kleiner. Die können ihre Höfe so nicht weiterführen.

Natürlich gibt es diese träumerischen Vorstellungen jeder möchte beim Landwirt um die Ecke einkaufen, ist ganz tolle Geschichte, aber dann sollen wir mal so ein Dorf wie Berlin oder so, ne Siedlung wie das Ruhrgebiet regional von örtlichen Landwirten mit Nahrungsmitteln versorgen.

Dann werden die Leute dahinter kommen, dass es Probleme gibt. Wenn die Grenzen zugemacht werden würden und es würden hier keine Lebensmittel mehr reinkommen, die mit unseren Standards produziert worden sind, dann wird der Deutsche sich wundern, wie schnell die Regale leer sind.

Die Landwirte wollen keine Reichtümer anhäufen. Sie wollen ein ganz normales Leben führen. Wir arbeiten gerne und viel  Das ist überhaupt kein Problem, das machen wir gerne, wir sind damit groß geworden. Ob die jüngere Generation das in Zukunft weiter macht, das wage ich zu bezweifeln, weil die doch mitkriegen, wie schlecht die Stimmung auf den Höfen ist.  Wir wollen ganz normal dazugehören. Aber nochmal, wir wollen aber auch für unsere hochwertigen Produkte vernünftig entlohnt werden.

Es macht kein Arbeitnehmer mit, dass er zur Arbeit geht, jeden Morgen sein Bestes gibt und vielleicht um hundert Euro Eintritt bezahlen muss für seine eigene Arbeitsstelle. Das macht keiner mit, aber in der Landwirtschaft ist das in vielen Bereichen momentan so und die überleben nur noch durch Quersubventionieren, manche versuchen es durch noch mehr Arbeiten,  durch die Familie, indem die Altenteiler mitarbeiten, das heißt, die Rentner, die mit auf dem Hof sind, die ganze Familie soll mitarbeiten, alle unentgeltlich, und das wird auf Dauer nicht funktionieren.

Mir hat selber ein Bank-Immobilienmakler gesagt, die meisten Landwirte hören viel zu spät auf.

Es sind genügend Betriebe dabei, die jeden Tag durch ihre Arbeit durch ihr Geld, was sie verlieren, das Erbe oder das, was sie sich in vorherigen Zeiten erarbeitet haben, verlieren.

Und dann muss mal drüber nachdenken und wie gesagt, da ist der Verbraucher auch gefragt. Wenn die Landwirtschaft in Deutschland verschwindet, und das ist so, die Viehhaltung baut massiv ab, muss der Verbraucher sich fragen, ob das der richtige Weg ist?

Sommer: Wie sind so deine Gefühle, nach so vielen Jahren an Protesten. Du bist ja einer, der dann immer verlässlich da ist, wenn es darum geht, so ein bisschen mit dem Fuß aufzustampfen.

Stolle: Ja, was heißt hier über die Jahre? Ich bin ja nun auch erst seit 2, 3 Jahren dabei. Ich hab mich immer engagiert wenn es Ungerechtigkeiten gibt, das ist in der Natur. Mir geht das sehr nahe, wenn die Landwirte resignieren und weniger werden. Ich kriege Kraft von meiner Familie.

Also unsere Jungs, ich habe selber vier Kinder, die mögen das nicht so sagen. Aber sie sind stolz, wenn Papa was macht, und meine Frau verlangt einfach Ergebnisse von mir. Sie ist selber studierte Landwirtin, hat einen Betrieb. Wir haben Milchvieh, Schweinemast, Hähnchenmast, Ackerbau und Biogas, also sind wir von allem ein bisschen betroffen.

Dadurch, dass wir ein bisschen breiter aufgestellt sind, kann man so ein bisschen hin und her subventionieren. Das ist aber nicht Sinn der Sache. Das macht kein Geschäftsmann, kein Kaufmann, kein Industrieller und sonst kein Selbstständiger.

Wenn irgendeine Sparte kein Geld abwirft, wird das Ding gecancelt oder die Leute werden entlassen.

Viele Landwirte haben mehrere Betriebszweige, so wie wir das auch zu Hause haben. Die Leute, die sich jetzt allein auf Schweine spezialisiert haben, die sind am . . . Wie sollen die das jetzt machen, wenn man nur diesen einen Betriebszweig hat? Früher wurde vom Bauernverband propagiert, dass man sich spezialisieren soll – größer, größer, größer, größer. Das haben viele gemacht.

Man muss ja auch eine gewisse Grundgröße haben, um überhaupt überleben zu können, weil die Marge gering ist.

In den 70er-, 80er-Jahren bekamen die Landwirte 400 DM für ein Schwein, heute gibt es nur noch 120 Euro für ein Schwein und die Kosten gehen durch die Decke. Das ist nur ein kleines Beispiel.

Ich weiß nur, dass es so nicht weitergeht in Deutschland, mit der Landwirtschaft und anscheinend scheint das ja ein Ziel von bestimmten Politikern zu sein. Ob es eine Agenda ist, ja, das sagen viele auch… Da soll sich jeder mal Gedanken drüber machen. Wenn das das Ziel ist, dass wir vom Ausland abhängig gemacht und die Landwirtschaft als klimaschädlich dargestellt wird. Das ist nämlich der größte Witz.

Viele wissen nicht, wieviel Co2-Anteil überhaupt in der Luft ist. Der ist unter 1 Prozent und damit wird die Welt verrückt gemacht.  Für 1,2 Prozent des weltweiten Co2-Ausstoßes ist angeblich Deutschland verantwortlich und von diesen 1,2 Prozent sollen, sagen wir mal, 5 Prozent von Landwirtschaft kommen. Und dann soll die Landwirtschaft abgeschafft werden, das Fleischessen verboten werden und sonst noch alles mögliche verboten werden. Und damit wollen wir die Welt retten? Hm, da muss jeder mal drüber nachdenken, ob das der richtige Weg ist.

Bei meinen Eltern und Großeltern hatten Nahrungsmittel einen ganz anderen Stellenwert. Die kannten auch noch, wenn es nicht alles gegeben hat. Innerhalb der Landwirtschaft hat es immer genug zu Essen gegeben. Sie waren autark. In den Städten wurde es in Krisenzeiten enger. Ein ganz einfacher Satz zum Nachdenken: Wenn man Hungerhat, hat man ein Problem, wenn man satt ist, hat man hundert Probleme. Ich glaube, in Deutschland haben wir momentan 1.000 Probleme.

 Das Interview wurde zur besseren Lesbarkeit redaktionell bearbeitet und gekürzt.



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