Die Querdenken-Demo vom 11.10.2020 in Berlin am Brandenburger Tor.Foto: Epoch Times

„Wir werden reden“: Zwischenfall mit Polizei auf Querdenken-Demo in Berlin

Epoch Times10. Oktober 2020 Aktualisiert: 11. Oktober 2020 21:22
Am Sonntag, 11. Oktober, fand eine Querdenken-Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin unter dem Motto: "Wir werden reden" statt. Epoch Times war vor Ort und übertrug die Veranstaltung per Livestream.

Am Nachmittag fanden während der Querdenken-Kundgebung intensive Überprüfungen der Maskenpflicht unter den Demo-Teilnehmern durch die Berliner Polizei statt. Dabei wurde nach Aussage von Demo-Teilnehmern die Rechtmäßigkeit der Masken-Befreiungen infrage gestellt.

Aus einem dieser Dispute nahm die Polizei einen Demo-Teilnehmer fest. Es kam danach im Anschluss aus Sicht der Demo-Teilnehmer zu einem unverhältnismäßigen Einsatz der Polizei gegen diesen Teilnehmer sowie dem Veranstalter, der sich nach eigenen Angaben „deeskalierend“ zwischen Polizei und aufgebrachten Demo-Teilnehmern stellte.

Der Veranstalter wurde dann ebenfalls festgenommen, wobei er sich eine Verletzung zuzog. Anschließend verließ ein Großteil der Polizeikräfte nach Aussage der Veranstalter den Veranstaltungsort. Der Vorfall ist im Livestream zu sehen ab 3:00:00.

LIVESTREAM:

Politiker zum Diskurs eingeladen

Die Veranstalter luden auch Politiker zu der Kundgebung ein. Es soll ein offenes Gespräch über die Maßnahmen stattfinden. Dazu heißt es auf der Querdenken-Webseite: „Alle Abgeordneten zum Deutschen Bundestag sowie der Bürgermeister der Bundeshauptstadt und deren Innensenator sind eingeladen zum offenen Diskurs.“

Kritische Stimmen mehren sich

Die kritischen Stimmen bezüglich der scharfen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung mehren sich. Mittlerweile sprechen sich neben Aktivisten auch vermehrt Menschen aus der Medizin oder der Wirtschaft – wie Virologen, der Kassenarztchef oder der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags – gegen die harten Regeln aus.

Die Verhältnismäßigkeit wird angezweifelt, da Deutschland in keiner Phase der Pandemie einen Gesundheitsnotstand erlebt hat und auch nicht vor einem solchen steht. Die überwiegende Mehrheit der Corona-Fälle verlaufen mild.

Selbst 10.000 Corona-Infektionen täglich wären kein Drama – „wenn nur einer von 1000 schwer erkrankt, wie wir es im Moment beobachten“, sagte Kassenarztchef Andreas Gassen.

Zuvor fand am Samstag in Berlin ein Schweigemarsch unter dem Motto „Wir müssen REDEN“ statt. (so)



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