Polizisten kontrollieren in der Silvesternacht vor dem Hauptbahnhof in Köln Personen.Foto:  Oliver Berg/dpa

„Ziehen mein Land in den Schmutz“: Marokkanischer Sicherheitsmann war in Köln dabei

Epoch Times13. Januar 2017 Aktualisiert: 14. Januar 2017 9:51
Der Marokkaner Farid O. war einer der Sicherheitskräfte zu Silvester 2016 auf der Domplatte. Er nimmt die Polizei in Schutz. Die zunächst von der Polizei als Nordafrikaner bezeichneten Leute aber kritisiert er. Diese jungen Männer lebten schon in ihrer Heimat am Existenzminimum und suchen ihr Glück in Deutschland.

Nach Vorwürfen gegen das Vorgehen der Polizei in Köln zu Silvester 2016 sprechen sich auch Landsleute der Zugewanderten gegen die Intensivtäter aus. Dies berichtete „Focus-Online“.

Viele dieser Marokkaner wollten sich nicht integrieren, sagt Farid O.. Sie seien in kriminelle Machenschaften verstrickt, könnten in Deutschland nicht arbeiten oder studieren und hätten keine Chance auf Asyl.

„Polizei tut nur ihren Job“

Über die Arbeit der Polizei zu Silvester in Köln sagt Farid O. : „Die tun auch nur ihren Job. Das muss man verstehen“.

Bei seiner Arbeit beschäftigt er sich meistens mit Menschen aus den Maghreb-Staaten, in Flüchtlingsheimen. Durch seine Sprachkenntnisse in Französisch und arabischen Dialekten und wegen seines sehr guten Deutsch wird er dort als Sicherheitsmann eingesetzt. Seit zwei Jahren lebt Farid in Deutschland.

„Sie ziehen mein Land in den Schmutz“

Der Marokkaner äußert sich kritisch zu seinen Landsleuten. Er sei „sauer“ auf sie, weil sie sein Land in den Schmutz ziehen würden. Diese Leute seien schon in ihrem Heimatland arbeits- und mittellos gewesen.

Es gebe Heerscharen von jungen Männern, die in allen drei Maghreb-Ländern am Existenzminimum lebten. Diese hätten auch dort keine Chance und würden nun ihr Glück in Deutschland suchen.

Diesen Eindruck bestätigt Politikwissenschaftler Abdel Mottaleb El-Husseini aus dem Libanon gegenüber „Focus“. Er ist Spezialist für nordafrikanische und arabische Gesellschaften. Zu den kriminellen „Grabschern“ auf der Domplatte an Silvester im Vorjahr sagt er: „Die haben schon in ihren Heimatländern eine Randgruppe gebildet.“ (dk) 



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