ZPS errichtet Mahnmal mit angeblicher Asche von toten Juden – und verkauft Auschwitz-Erdproben für 50 Euro online

Epoch Times4. Dezember 2019 Aktualisiert: 5. Dezember 2019 8:45
Das Aktivisten-Kollektiv Zentrum für Politische Schönheit hat eine "Widerstandssäule" vor dem Reichstag errichtet - mit Asche von Holocaust-Opfern.

Das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) hat eine „Gedenkstätte“ zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt errichtet. Nach Angaben des linksradikalen Aktivisten-Kollektivs wurde in die „Widerstandssäule“ Asche und Knochenkohle von Opfern des Nationalsozialismus gefüllt – angeblich haben die Aktivisten diese an 23 Orten aufgesammelt, darunter in Auschwitz.

Vor der umstrittenen Installation stellten die Aktivisten eine Tafel mit Namen aller Abgeordneten der Unionsfraktion auf. Das ZPS fordert, dass diese Politiker vor der Säule antreten und den Schwur leisten, niemals mit der AfD zu kooperieren.

Zu diesem Zweck fälschten die Aktivisten eine Hausmitteilung mit der nachgemachten Unterschrift von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Darin heißt es: die Parlamentarier hätten bereits einen verbindlichen Termin für den Besuch an der Säule vereinbart.

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat die Aktion scharf kritisiert. Er riet der Gruppe einen jüdischen Geistlichen zu konsultieren. „Es wäre gut, wenn das ZPS beim Abbau der Installation einen Rabbiner hinzuzöge, um wenigstens dann für die Beachtung der jüdischen Religionsgesetze zu sorgen. Einen entsprechenden Kontakt kann ich gerne vermitteln“, sagte Klein der Deutschen Presse-Agentur.

Das für ihre radikalen Aktionen bekannte ZPS hatte die umstrittene Installation am Montag vor dem Reichstagsgebäude aufgestellt. An der ausgewählten Stelle hatte der Reichstag 1933 mit breiter Mehrheit für das Ermächtigungsgesetz gestimmt, das der NS-Regierung ermöglichte, den Rechtsstaat auszuhebeln und ihre Diktatur aufzubauen.

„Es ist erschütternd“

Falls tatsächlich Asche jüdischer Opfer der National-Sozialisten verwendet worden sei, hätten die Anhänger des ZPS nicht zu Ende gedacht. „Es ist erschütternd, dass heutzutage Künstler meinen, zu solch drastischen Mitteln greifen zu müssen, um auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen. Durch das bewusste oder unbewusste Verletzen religiöser Gesetze von Minderheiten tragen sie zur Verrohung der Gesellschaft bei, vor der sie ja eigentlich warnen wollen,“ so Klein.

Der Grünen-Politiker Volker Beck stellte wegen der „Widerstandssäule“ sogar Strafanzeige gegen das ZPS. „Falls es sich tatsächlich um die Asche von in der Shoah Ermordeten handeln sollten, wäre dies eine strafbare Verletzung der Totenruhe. (§ 168 StGB). Dies behaupten die Aktivisten vom Zentrum für Politische Schönheit (ZPS)“, twitterte Beck.

ZPS verkauft „Bodenprobe“ aus Auschwitz für 50 Euro

Für „Erschütterung“ dürften auch die Merchandising-Produkte sorgen, die das ZPS auf seiner Webseite verkauft. Die Aktivisten bieten dort einen „Schwurwürfel“ an, der eine „Bodenprobe“ unter anderem aus der Umgebung von Auschwitz enthalten soll. Zum Preis von 50 Euro wird der Plexiglas-Würfel zusammen mit einem Poster, einem Buch und einer Postkarte verkauft.

Zudem wird ein „kleines Weihnachtspaket“ – das einen Würfel mit Erde, drei Poster, darunter ein „Überraschungsmotiv“, ein Buch und eine Postkarte enthält – für 75 Euro angeboten.

Auch auf der ZPS-Seite erhältlich: vier Säcke Zement für 500 Euro, mit denen am kommenden Samstag ein Fundament für die „Widerstandssäule“ gegossen werden soll. Die Säule soll laut ZPS am 7. Dezember um 15 Uhr vor dem Reichstag einbetoniert werden.

Unterdessen hat der Zentralrat der Juden die Aktion scharf kritisiert – diese sei ausschließlich aufmerksamkeitsheischend. Ein Treffen mit den linken Aktivisten sagte er laut „Rheinischer Post“ ab. (so)

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