SymbolbildFoto: Screenshot/Youtube

Als IS-Terrorhelferin verurteilt: „Schwester Fatima“ (18) verliert Job in Wiener Islam-Kita

Epoch Times3. März 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 4:04
Nach der Verurteilung einer 18-jährigen tschetschenischen Kindergartenhelferin in Wien wegen Unterstützung des IS zu einer Bewährungsstrafe, trennte sich nun auch der Träger des Kindergartens von der jungen Muslimin. Derzeit ist das Thema Islam-Kindergarten ein heiß diskutiertes in Österreich.

Am Dienstag wurde die 18-jährige Kindergartenhelferin Fatima U. in Wien wegen Unterstützung des IS verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie Propaganda für den IS verbreitet habe und in Syrien einen Terrorkämpfer heiraten wollte.

Während die offizielle Feststellung "Mitwirkung an einer terroristischen Vereinigung" lautete, wollte ihr Verteidiger Martin Mahrer die Sache ledigleich als einen "kleinen Ausreißer" geltend machen.

"Schwester Fatima" 

Der Verfassungsschutz sah das anders: Demnach habe die junge Frau als "Schwester Fatima", so ihr Name in IS-nahen Foren, Propaganda für die Dschihadisten verbreitet. Im Juli 2014 machte sich die junge Tschetschenin auf den Weg, um in Syrien einen IS-Kämpfer zu heiraten. An der rumänischen Grenze wurde sie aufgegriffen.

Wegen der milden Strafe, sechs Monate auf Bewährung über drei Jahre, durfte die junge Frau auch weiterhin in dem Islam-Kindergarten arbeiten.

Gestern fiel dann allerdings die Entscheidung des Betreibers der Einrichtung, sich von der 18-Jährigen zu trennen, schreibt die "Krone". Dies wurde auch durch das Büro der zuständigen Stadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) am Mittwoch bestätigt.

Islam-Kindergärten unter Verdacht

Wie die "Krone" weiter schreibt, sorgt seit Tagen eine "vernichtende Studie von Univ.-Prof. Ednan Aslan über die Zustände in den 150 Wiener Islam-Kindergärten für Aufsehen", so das Blatt.

Darin wird erläutert, wie islamische Organisationen, unter anderem auch die Muslimbrüder, in den Kindergärten massiv Propaganda gegen Nicht-Muslime betrieben. Außerdem bestehe der Verdacht, Finanzmittel für den Terror zu sammeln.

Bereits seit 2009 warnte die Initiative Liberaler Muslime die österreichische Politik vor dieser Thematik. (sm)

Siehe auch:

Terror über Wiens Islam-Kindergärten finanziert?

Großrazzia in Wiens Islam-Kindergärten wegen Millionen-Betrug


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