Schießerei auf den Champs-Élysées in Paris: Ein Polizist getötet – auch Angreifer tot – Dschihadistenmiliz IS reklamiert Angriff für sich

Epoch Times20. April 2017 Aktualisiert: 21. April 2017 10:06
Dschihadistenmiliz IS reklamiert Angriff in Paris für sich (Amaq). Der Angreifer wurde von der Polizei getötet. Darüber hinaus ist die Lage unübersichtlich. Viele Menschen sitzen in Restaurants und Bars fest.

00:20: dpa meldet: Die Terrormiliz IS hat den tödlichen Angriff auf Polizisten auf den Champs-Elysées in Paris für sich in Anspruch genommen. Das IS-Sprachrohr Amak benannte den Angreifer in einer im Internet verbreiteten Nachricht als Abu Jussuf al-Beldschiki, übersetzt heißt das „Der Belgier“. Ein Mann hatte auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées Polizisten mit einer automatischen Waffe angegriffen und einen Beamten getötet. Zwei weitere Polizisten wurden verletzt, bevor Beamte den Angreifer erschossen. Ermittler durchsuchten die mutmaßliche Wohnung des getöteten Angreifers.

23:42: afp meldet: Dschihadistenmiliz IS reklamiert Angriff in Paris für sich (Amaq)

23:35: Staatspräsident François Hollande sprach am Donnerstagabend im Fernsehen von Hinweisen auf einen „terroristischen Hintergrund“ der Tat. Der getötete Angreifer war den Ermittlern nach Angaben aus Justizkreisen bekannt.

23:30 US-Präsident Donald Trump hat Frankreich sein Beileid ausgesprochen. „Es sieht nach einem weiteren Terroranschlag aus“, sagte er laut n-tv auf einer Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni in Washington. Trump sprach weiter von einem „schrecklichen Vorfall“ und fügte hinzu: „Wir müssen stark und wachsam sein.“ Auch Gentiloni kondolierte dem französischen Volk.

23:20 Die Sicherheitskräfte riegelten die Champs-Elysées ab und riefen die Bevölkerung auf, den Bereich zu meiden. Über dem Boulevard waren Helikopter im Einsatz. Darüber hinaus ist die Lage unübersichtlich. Viele Menschen sitzen in Restaurants und Bars fest, berichtete Jens Reupert aus Paris für die WELT N24.

Hollande beriet im Elysée-Palast mit Premierminister Bernard Cazeneuve und Innenminister Matthias Fekl über die Lage. In Frankreich sind vor der Wahl tausende Polizisten und Soldaten im Einsatz. In dem Land gilt seit den islamistischen Anschlägen im November 2015 der Ausnahmezustand. (afp)

22: 55 dpa meldet: Nach einem tödlichen Angriff auf Polizisten mitten in Paris gehen die Sicherheitsbehörden einem Terrorverdacht nach.

Auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées schoss ein Unbekannter in einen Polizeiwagen. Ein Beamter wurde getötet. Zwei weitere Polizisten wurden verletzt, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, im Sender BFMTV. Der Angreifer wurde kurz darauf von der Polizei getötet. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Zu den Hintergründen der Tat gab es nocht keine Informationen. (dpa)

22:17 Antiterror-Staatsanwaltschaft ermittelt zu Champs-Elysées-Angriff

Nach dem Angriff auf Polizisten auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Elysées hat die Antiterror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Dies teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend in der französischen Hauptstadt mit. Bei dem Angriff wurden ein Polizist getötet und zwei weitere Beamte verletzt. (afp)

22:10 Ein Polizist bei mutmaßlichem Anschlag in Paris getötet – Auch Angreifer tot

Drei Tage vor Beginn der französischen Präsidentschaftswahl ist bei einem mutmaßlichen Anschlag in Paris ein Polizist getötet worden. Zwei weitere Sicherheitskräfte wurden bei dem Angriff auf dem Boulevard Champs-Elysées verletzt, wie die Polizeipräfektur am Donnerstagabend mitteilte. Nach Angaben des französischen Innenministeriums wurde der Angreifer „niedergeschossen“. Aus Justizkreisen hieß es, der Schütze sei tot. Die Ermittlungen übernahm die Antiterror-Staatsanwaltschaft.

Premierminister Bernard Cazeneuve beriet im Elysée-Palast mit Präsident François Hollande über die Lage. In Frankreich sind vor der Wahl tausende Polizisten und Soldaten im Einsatz. In dem Land gilt seit den islamistischen Anschlägen im November 2015 der Ausnahmezustand. Bei der Anschlagsserie wurden 2015 und 2016 insgesamt 238 Menschen getötet.

Ein Polizeimitarbeiter sagte, der Angreifer sei in einem Auto vorgefahren und ausgestiegen. Er habe mit einer Automatikwaffe auf ein Polizeifahrzeug geschossen. „Er hat einen der Polizisten getötet und versucht, im Laufen auch Weitere zu treffen.“ (afp)

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