Asylwerber schleusten 1000 illegale Migranten nach Europa – Verdienst: 4 Millionen Euro

Epoch Times6. März 2017 Aktualisiert: 6. März 2017 10:42
Anerkannte Asylwerber aus Syrien und dem Irak verdienten mit der Schleusung illegaler Migranten offenbar über vier Millionen Euro. Der Schlepperring wurde nun von der Polizei zerschlagen, die Täter angeklagt.

Durch polizeiliche, grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist es gelungen, einen Schlepperring zu zerschlagen.

Nach monatelangen Ermittlungen wurden insgesamt 24 mutmaßliche Schlepper in Österreich, Deutschland und Italien verhaftet. Zudem wurden 38 weitere identifiziert und auf die Fahndungsliste gesetzt. Von den 24 Verdächtigen, leben 17 in Österreich, wie die „Kronen“-Zeitung berichtet.

Demnach handelt es sich bei den Verdächtigen um anerkannte Asylbewerber aus Syrien und dem Irak. Mit der Schleusung von rund 1000 illegalen Migranten aus der Türkei nach Europa verdiente die Bande offenbar rund vier Millionen Euro in zwei Jahren. 4000 Euro kostete die Reise für einen Flüchtling nach Ungarn, so die „Krone“. Für eine Weiterreise nach Deutschland oder Österreich seien zusätzliche 1200 Euro verrechnet worden.

Der Zeitung zufolge galt Österreich für die Menschenhändler als Hauptdrehscheibe. Demnach sollen die Männer (22 bis 50 Jahre) ihr Erwirtschaftetes mit Luxusautos, teuren Uhren und besuchen im Rotlichtviertel protzig zur Schau gestellt haben.

Der Polizei zufolge wäre „mit den Verdächtigen nicht zu spaßen“ gewesen. Die „Zugriffe waren heikel.“ Einige Mitglieder der Schleuser-Bande wurden laut „Krone“ bereits verurteilt, andere warten noch auf ihren Prozess. (so)

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